"Fühlen-Sehen-Kippen"

Hat Ihr Geldschein dieses Merkmal? Dann sind Sie sicher auf Falschgeld hereingefallen

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Mit einem einfachen Prinzip können Sie "falsche Fünfziger" entlarven.

Für viele Deutsche ist die Vorstellung Horror, statt echten Scheinen Falschgeld in Händen zu halten. Schließlich fürchten sie bei Besitz hohe Strafen. Wie sie es unterscheiden, hier.

Wer kennt ihn nicht - den berühmt-berüchtigten und gefürchteten "Falschen Fünfziger"? Letzteres verwundert nicht, soll Falschgeld doch immer wieder durch Kriminelle in Umlauf gebracht werden. Ist man im Besitz falscher Scheine, kann dies für Verbraucher böse enden. Wer diese wissentlich weitergibt, macht sich schließlich strafbar.

Vorsicht: Wer Falschgeld weitergibt, macht sich strafbar

Daher rät die Bundesbank in Frankfurt am Main dringlich, Banknoten aufmerksam zu prüfen, wenn Sie Auffälligkeiten bemerken sollten. "B esonders bei Bargeldgeschäften mit unbekannten Privatpersonen sollte man also wachsam sein", erklärt Tanja Beller vom Bundesverband deutscher Banken gegenüber der dpa-Nachrichtenagentur. Das gilt zum Beispiel, wenn Sie über eBay Kleinanzeigen Privatgegenstände kaufen oder einen Gebrauchtwagen mit Bargeld bezahlen wollen.

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"Fühlen-Sehen-Kippen": Wie erkenne ich überhaupt Falschgeld?

Grundsätzlich können Sie gefälschte Banknoten mit ihren Sinneswahrnehmungen schnell entlarven. Getreu dem Prinzip "Fühlen-Sehen-Kippen" können Sie der Bundesbank zufolge falsche von echten Scheinen unterscheiden. Besonderes Augenmerk sollte hier vor allem auf Hologramme, Wasserzeichen und Glanzstreifen im Geldschein liegen. Diese sind gängige, einheitliche Sicherheitsmerkmale, die von Verbrauchern optimalerweise gleichzeitig überprüft werden sollten, so die BKA.

1. Fühlen

Hierzu nehmen Sie die Banknote und betrachten die Vorderseite. Dort sind Teile des Druckbildes meist etwas erhaben. Diese Erhebungen fühlen Sie, wenn Sie mit den Fingern darüber streichen. Bei der neuen Europa-Serie handelt es sich hierbei um den erweiterten Schriftzug "BCE ECB EЦБ EZB EKP EKT EKB BĊE EBC". Zudem gibt es Striche am rechten und linken Rand, die Sie ebenfalls ertasten können.

2. Sehen

Halten Sie die Banknote gegen das Licht, ist das Wasserzeichen im unbedruckten Bereich als Schattenbild zu erkennen. Ein weiteres Indiz: Außerdem gibt es im oberen Bereich des Hologrammstreifens bei der Europa-Serie ein transparentes Fenster. Durch dieses sollte sich das Porträt der Frauenfigur "Europa" erkennen lassen.

3. Kippen

Die Hologramm-Elemente auf den Geldscheinen verändern sich, wenn sie diese kippen. Auf der Vorderseite der neuen Europa-Serie finden Sie links die sogenannte Smaragdzahl. Wird die Banknote gekippt, verändert sich nicht nur deren Farbe, sondern ein heller Balken wandert zudem auf- und abwärts.

Video: Falschgeld erkennen

Wer kann helfen, Geldscheine auf "Blüten" zu überprüfen?

Sind Sie sich allerdings nicht sicher, ob Sie die Sicherheitsmerkmale richtig gedeutet haben, können Sie sich mit dem Geldschein auch an Ihre Hausbank oder an eine der Filialen der Bundesbank wenden und ihn dort überprüfen lassen. Doch keine falschen Hoffnungen: Stellt sich heraus, dass es sich hierbei um Falschgeld handelt, wird dieses eingezogen. Sie erhalten allerdings kein echtes Geld als Ersatz.

Was ist zu tun, wenn es sich um Falschgeld handelt? 

Bemerken Sie, dass Sie im Besitz von Falschgeld sind, sollten Sie anschließend die Polizei rufen oder zur nächsten Polizeidienststelle gehen. Hierzu stecken Sie die "Blüte" am besten in einen Briefumschlag und händigen sie umgehend und ausschließlich an die Ermittler aus.

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jp

Euro, Dollar oder Yen: Das sind die Währungen weltweit

Der US-Dollar zählt noch immer zu einer der wichtigsten und stärksten Währungen der Welt. Er ist die offizielle Währungseinheit der Vereinigten Staaten und wird zudem in Ländern wie Ecuador, Kambodscha oder Simbabwe als gesetzliches Zahlungsmittel geführt.
Der US-Dollar zählt noch immer zu einer der wichtigsten und stärksten Währungen der Welt. Er ist die offizielle Währungseinheit der Vereinigten Staaten und wird zudem in Ländern wie Ecuador, Kambodscha oder Simbabwe als gesetzliches Zahlungsmittel geführt. © Pixabay
Der Euro ist die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion der 19 EU-Mitgliedstaaten. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Am 1. Januar 2002 wurde er als Bargeld offiziell eingeführt.
Der Euro ist die Währung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion der 19 EU-Mitgliedstaaten. Nach dem US-Dollar ist der Euro die wichtigste Reservewährung der Welt. Am 1. Januar 2002 wurde er als Bargeld offiziell eingeführt. © Pixabay
Die türkische Lira ist die Währung der Republik Türkei und der Türkischen Republik Nordzypern. Etwa vier Lira entsprechen hierbei einem Euro.
Die türkische Lira ist die Währung der Republik Türkei und der Türkischen Republik Nordzypern. Etwa vier Lira entsprechen hierbei einem Euro. © Pixabay
In Mexiko zahlt man mit Peso. Ein Peso wird weiter in 100 Centavos unterteilt. Zurzeit entsprechen 21 Pesos einem Euro.
In Mexiko zahlt man mit Peso. Ein Peso wird weiter in 100 Centavos unterteilt. Zurzeit entsprechen 21 Pesos einem Euro. © Pixabay
Das britische Pfund ist die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs, inklusive der Kanalinseln und der Isle of Man. Es gilt nach dem US-Dollar und dem Euro neben dem japanischen Yen als eine der wichtigsten Währungen der Welt. Das Pfund ist etwa 1.2000 Jahre alt und ist damit die älteste Währung der Welt, die immer noch im Umlauf ist.
Das britische Pfund ist die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs, inklusive der Kanalinseln und der Isle of Man. Es gilt nach dem US-Dollar und dem Euro neben dem japanischen Yen als eine der wichtigsten Währungen der Welt. Das Pfund ist etwa 1.2000 Jahre alt und ist damit die älteste Währung der Welt, die immer noch im Umlauf ist. © Pixabay
Mit dem Renminbi, im Westen auch Yuan genannt, wird in der Volksrepublik China gezahlt. Es gilt als Volksgeld - doch da viel Falschgeld im Umlauf ist, endet die Stückelung bereits bei 100 Yuan. Damit soll das Fälschen von hohen Beträgen unmöglich sein. Der Renminbi wurde erstmals 1949 von der kommunistischen Partei nach Gründung der Volksrepublik eingeführt.
Mit dem Renminbi, im Westen auch Yuan genannt, wird in der Volksrepublik China gezahlt. Es gilt als Volksgeld - doch da viel Falschgeld im Umlauf ist, endet die Stückelung bereits bei 100 Yuan. Damit soll das Fälschen von hohen Beträgen unmöglich sein. Der Renminbi wurde erstmals 1949 von der kommunistischen Partei nach Gründung der Volksrepublik eingeführt. © Pixabay
Der Rubel ist der Name der nationalen Währungen in Russland, Weißrussland und Transnistrien. Seine Geschichte soll bis ins Jahr 1321 reichen. Das Wort "Rubl" hat seinen Ursprung in der Bedeutung "abgehauenes (Stück)" eines edlen Metalls und bezeichnet damit das sogenannte Hacksilber.
Der Rubel ist der Name der nationalen Währungen in Russland, Weißrussland und Transnistrien. Seine Geschichte soll bis ins Jahr 1321 reichen. Das Wort "Rubl" hat seinen Ursprung in der Bedeutung "abgehauenes (Stück)" eines edlen Metalls und bezeichnet damit das sogenannte Hacksilber. © Pixabay
In Indien bezahlt man generell mit der Rupie und wird zudem auch in den Ländern Nepal, Indonesien, Pakistan und anderen südostasiatischen Ländern verwendet. Ursprünglich leitet sich der Begriff Rupie von dem altindischen Wort rup oder rupa ab und bedeutet "Silber". Die Banknoten zeigen oftmals das Abbild des berühmten Widerstandskämpfers Mahatma Ghandi.
In Indien bezahlt man generell mit der Rupie und wird zudem auch in den Ländern Nepal, Indonesien, Pakistan und anderen südostasiatischen Ländern verwendet. Ursprünglich leitet sich der Begriff Rupie von dem altindischen Wort rup oder rupa ab und bedeutet "Silber". Die Banknoten zeigen oftmals das Abbild des berühmten Widerstandskämpfers Mahatma Ghandi. © Pixabay
Der Schweizer Franken ist die Währung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein. Er gehört ebenfalls zu den wichtigsten Handelswährungen der Welt. Schließlich ist die Schweiz international ein wichtiger Finanzmarkt.
Der Schweizer Franken ist die Währung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein. Er gehört ebenfalls zu den wichtigsten Handelswährungen der Welt. Schließlich ist die Schweiz international ein wichtiger Finanzmarkt. © Pixabay
Der Baht ist das offizielle Zahlungsmittel in Thailand. Ursprünglich war der Begriff der Name einer traditionellen Gewichtseinheit für Gold. 38 Baht sind umgerechnet etwa ein Euro.
Der Baht ist das offizielle Zahlungsmittel in Thailand. Ursprünglich war der Begriff der Name einer traditionellen Gewichtseinheit für Gold. 38 Baht sind umgerechnet etwa ein Euro. © Pixabay
Der japanische Yen ist neben dem US-Dollar, dem Euro und dem Schweizer Franken einer der wichtigsten Währungen weltweit. Er wurde bereits 1871 eingeführt. Das Besondere daran: Auf dem Yen ist nicht das Prägejahr nach dem gregorianischen Kalender abgebildet, sondern das Jahr der laufenden Kaiserherrschaft.
Der japanische Yen ist neben dem US-Dollar, dem Euro und dem Schweizer Franken einer der wichtigsten Währungen weltweit. Er wurde bereits 1871 eingeführt. Das Besondere daran: Auf dem Yen ist nicht das Prägejahr nach dem gregorianischen Kalender abgebildet, sondern das Jahr der laufenden Kaiserherrschaft. © Pixabay
Die Krone ist das Währungsmittel Schwedens. Diese besteht bereits seit 1873 und war in ihrer Urform damals ebenfalls in Dänemark, Norwegen und dem heutigen Island gültig. Die selbstständige Variante gibt es seit 1924. Obwohl das Land schon 1995 der EU beitrat, hat es bis heute noch seine eigene Währung.
Die Krone ist das Währungsmittel Schwedens. Diese besteht bereits seit 1873 und war in ihrer Urform damals ebenfalls in Dänemark, Norwegen und dem heutigen Island gültig. Die selbstständige Variante gibt es seit 1924. Obwohl das Land schon 1995 der EU beitrat, hat es bis heute noch seine eigene Währung. © picture alliance / dpa / Fredrik Sandberg

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