Statistik belegt es

So viele Deutsche beziehen ihre Rente im Ausland  –  vor allem in diesen Ländern

Rentner auf Bank
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Immer mehr Deutsche verbringen ihren Ruhestand statt hierzulande im Ausland.

Für viele ist es ein Traum, den Ruhestand in Ländern zu genießen, in denen andere Urlaub machen. Bei den Renten im Ausland gibt es jedenfalls eine klare Tendenz.

Immer mehr Deutsche beziehen ihre Rente* im Ausland. So stieg die Zahl der Renten an Deutsche im Ausland von rund 229.000 im Jahr 2015 auf 248.000 im vergangenen Jahr. Das gehe aus einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung hervor, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) am Dienstag berichtete. Im Jahr 2000 bezogen demnach 152.000 Deutsche ihre Rente im Ausland.

Die meisten Auslandsrenten an Deutsche würden mit über 27.000 nach Österreich gezahlt, gefolgt von der Schweiz mit knapp 27.000 Renten und den USA mit rund 23.000 Rentenzahlungen.

Lesen Sie zudem: So hoch sind die Renten in Österreich im Vergleich zu Deutschland.

Immer mehr Deutsche verbringen ihren Ruhestand im Ausland

Auch die Zahl der Renten, die die Rentenversicherung an Ausländer im Ausland zahlte, nahm dem Bericht zufolge über die Jahre deutlich zu. Im Jahr 2000 waren dies demnach 1,06 Millionen Renten. Im vergangenen Jahr zahlte die Rentenversicherung bereits 1,48 Millionen solcher Renten aus, wie dpa schreibt. Mit rund 363.000 Zahlungen gehen die meisten dieser Renten demnach nach Italien, gefolgt von Spanien (rund 193.000) und Österreich (rund 96.000).

Der Anstieg beruhe zu einem großen Teil auf der Zuwanderung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vor allem aus Italien, Spanien, Griechenland, dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei in den 60er und 70er Jahren, sagte der Vorsitzende der Bundesvertreterversammlung der Rentenversicherung, Uwe Hildebrandt, laut dpa. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Grundrente: Ab diesem Zeitpunkt wird das Geld an Rentner ausgezahlt.

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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