"Mrs Moneypenny"

Frau wird von ihrem Mann ausgehalten - und erlebt massiven Shitstorm

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Jayne verbringt ihre Tage mit ihrer Tochter gerne am Strand - ihr Mann Ryan sei deshalb oft neidisch, so die junge Mutter. (Symbolbild)

Vor zwei Jahren kündigte Gylisa Jayne ihren Job, um sich ganz auf ihre Familie zu konzentrieren. Ihr Mann geht derweil Geld verdienen - zum Unmut vieler Leute in ihrer Umgebung.

Sie seien doch nur neidisch, meint Gylisa Jayne, wenn sie an die vielen Leute denkt, die ihren Lebensstil nicht gut heißen - und das auch ständig öffentlich kundtun. Die 26-Jährige ist mit Leib und Seele Hausfrau und Mutter, arbeiten gehen will sie aber nicht mehr. Vor der Geburt ihrer Tochter hatte sie einen Vollzeitjob und war Haushälterin. Doch der Lohn war mager - weshalb es der Britin nicht schwerfiel, damit aufzuhören. Das war im September 2017, als sie in den Mutterschutz ging.

Hausfrau und Mutter: Jayne geht nicht arbeiten - und erlebt Shitstorm

Seitdem lebt die junge Frau "auf Kosten" ihres Mannes Ryan. Der hat ein eigenes Bauunternehmen, es geht ihnen finanziell gut. Doch viele ihrer Freunde verstehen nicht, wie sie sich in so jungen Jahren schon abhängig von ihrem Mann machen kann. Manche in ihrer Umgebung schimpfen sogar, dass sie sich von Ryan nur "aushalten" lässt. Sie habe aber nach der Geburt ihrer Tochter beschlossen, so Jayne gegenüber dem britischen Mirror, dass ihr Kind oberste Priorität habe und ihr Mann ihr damals sogar selbst vorgeschlagen hatte, dass sie zuhause bleibt.

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Schließlich hätte sie sogar versucht, wieder in den Job zurückzukehren, so Jayne, aber sie vermisste ihr Kind so sehr, dass sie sich schlecht fühlte, wenn sie nicht bei ihm war. "Ich habe das Gefühl, dass die Leute auf mich herunterschauen, weil ich nicht arbeite - fast so, als wäre ich einfach nur faul. Ich sehe das anders", fügt sie hinzu. Sie und ihr Mann hätten diese Entscheidung gemeinsam getroffen und sehen sich als gleichberechtigt an.

Gleichberechtigte Partner, wenn nur einer Geld verdient - geht das? Jayne sagt 'Ja'

Keiner von beiden würde einfach Geld ausgeben, ohne dem anderen Bescheid zu sagen, erklärt die 26-Jährige weiter. "Wir sehen es als unser gemeinsames Geld an, deshalb entscheiden wir auch gemeinsam darüber. Letztes Jahr hat sich Ryan ein Motorrad gekauft, aber davor hat er mich gefragt 'Ist das ok?' Natürlich habe ich 'Ja' gesagt. Es ist UNSER Geld - wir stecken beide da viel rein."

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Sie finde es dagegen sogar komisch, wenn Paare jeweils getrennte Konten besitzen, gibt die junge Mutter zu. Zwar habe das Paar überlegt, in der Zukunft vielleicht mal die Rollen zu tauschen, doch Jayne gibt zu, dass sie große Angst davor habe, weil sie "schon so lange aus der Arbeit raus" ist. "Ich bin sehr privilegiert, dass ich zuhause bleiben kann und ich mache gerne die Hausarbeit. Ich war eine Haushälterin, deshalb habe ich es gern, wenn mein eigenes Haus nett hergerichtet ist", schließt sie.

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jp

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