Coole Tipps für heiße Tage

Achtung Hitzewelle: Mit diesen Tipps sparen Sie hunderte Euro - trotz Ventilator & Co.

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Die Hitze ist unerträglich - Ventilatoren sorgen für Erfrischung. Aber fressen auch Energie. Oder?

Knacken die Temperaturen die 30-Grad-Marke, sollen Ventilator & Co. für Abkühlung sorgen. Doch welche Geräte helfen wirklich - und sparen dabei auch noch Geld?

Die derzeitige Hitzewelle hat ganz Deutschland im Griff: Auch die Temperaturen in Büro und Wohnung steigen und Abkühlung ist nicht in Sicht. Welche Geräte sorgen aber dafür, dass die Hitze erträglich wird - und sind dabei keine Geldfresser? Das hat die Redaktion in Zusammenarbeit mit E.ON jetzt für Sie herausgefunden.

Was kommt mich günstiger: Klimagerät oder Ventilator?

Ein Klimagerät verspricht zwar Erleichterung in der Hitze, verschlingt allerdings auch enorm viel Energie - bis zu 190 Euro in einem Hitzesommer, wie der aktuellen Hitzewelle in Deutschland. Geht man von einer täglichen Nutzungsdauer von zwölf Stunden an etwa 56 Tagen im Jahr aus, bedeutet das tägliche Stromkosten von 3,25 Euro für ein Klimagerät. Klimageräte gehören damit zu den absoluten Energiefressern. Ganz abgesehen von den Anschaffungskosten: Diese belaufen sich schnell auf bis zu 800 Euro pro Gerät.

Dagegen bringt es der Ventilator gerade mal auf etwa sechs Euro im Jahr. Bei einer täglichen Nutzung an heißen Sommertagen sparen Sie so im Vergleich etwa 180 Euro pro Jahr – und er ist in der Anschaffung wesentlich günstiger.

Energieeffiziente Geräte für die Sommerhitze

Auch viele andere Geräte arbeiten effizienter und sparen gleichzeitig Energie, etwa Luftbefeuchter und Dunstabzugshaube: Mit 98 Prozent Energieersparnis und Stromkosten von nur einem Euro liegt beispielsweise der Luftbefeuchter ganz vorne.

Auch mit der Dunstabzugshaube lässt sich sparen: Die Kosten belaufen sich auf nur knapp neun Euro im Jahr, die Energieersparnis liegt bei 86 Prozent.

Rollläden und Jalousien verschlossen halten

Wenn die Temperaturen über 30 Grad steigen, sollten Sie tagsüber die Jalousien und Rollläden herunter lassen und die Fenster geschlossen halten - so kommt die Sommerhitze erst gar nicht in die Wohnräume. Nachts dann am besten lüften, sobald die Luft abkühlt.

Hände weg von Föhn und Kühlschrank

Aufgepasst: Nicht alles, was Kühlung verspricht, ist auch sinnvoll. Wer beispielsweise seinen Föhn auf Kaltfunktion stellt oder die Kühl- und Gefrierschranktüren öffnet, heizt nur weiter ein. Denn richtig kalt ist der Föhnwind auch auf niedrigster Temperatur nicht und der K ühlschrank verbraucht durch ständiges Herunterkühlen mehr Energie und produziert so wieder Wärme.

Lesen Sie auch: Vorsicht - mit dieser dubiosen Masche zocken Sie Gas- und Stromanbieter ab.

Wie Single-Haushalte günstiger wohnen

In einem Kühlschrank mit einer Null-Grad-Zone lassen sich empfindliche Lebensmittel länger aufbewahren. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
In einem Kühlschrank mit einer Null-Grad-Zone lassen sich empfindliche Lebensmittel länger aufbewahren. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Zu wenig Geschirr in Single-Haushalten: Spülmaschinen arbeiten am sparsamsten bei voller Beladung. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn
Zu wenig Geschirr in Single-Haushalten: Spülmaschinen arbeiten am sparsamsten bei voller Beladung. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn © Karolin Krämer
Sparen lässt sich auch, indem man die Stecker von allen elektrischen Geräten immer aus der Steckdose zieht. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn
Sparen lässt sich auch, indem man die Stecker von allen elektrischen Geräten immer aus der Steckdose zieht. Foto: Inga Kjer/dpa-tmn © Inga Kjer
Claudia Oberascher ist Expertin der Initiative Hausgeräte+ in Berlin. Foto: BDEW/dpa-tmn
Claudia Oberascher ist Expertin der Initiative Hausgeräte+ in Berlin. Foto: BDEW/dpa-tmn © BDEW
Boris Demrovski ist Experte der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO2online in Berlin. Foto: Phil Dera/co2online gGmbH/dpa-tmn
Boris Demrovski ist Experte der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft CO2online in Berlin. Foto: Phil Dera/co2online gGmbH/dpa-tmn © Phil Dera
Armin Valet ist Experte der Verbraucherzentrale Hamburg. Foto: Armin Valet/dpa-tmn
Armin Valet ist Experte der Verbraucherzentrale Hamburg. Foto: Armin Valet/dpa-tmn © Armin Valet

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