Griff in die Geldbörse

Wie viel lassen sich Brautpaare in anderen Ländern die Hochzeit kosten?

Die Hochzeit ist eine teure Angelegenheit - auch in jedem Land?
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Die Hochzeit ist eine teure Angelegenheit - auch in jedem Land?

Für den glücklichsten Tag im Leben wird ganz schön auf den Putz gehauen - auch finanziell. Aber in welchen Ländern geben Brautpaare am meisten für die Hochzeit aus?

Bei der Hochzeit steht die Liebe im Vordergrund - aber leider lässt sich hierbei das Thema Geld nicht ganz ignorieren. Schließlich ist das rauschende Fest eine der teuersten Investitionen im Leben. Dabei mögen es die einen pompös im Schloss und mehr als hundert Gästen, während sich die anderen mit einer Feier im kleinen Kreis pudelwohl fühlen.

Hochzeit: So viel kostet das Fest in anderen Ländern

Im Schnitt vermuten Branchenexperten, dass die Deutschen für eine Hochzeit zwischen 10.000 und 15.000 Euro ausgeben. Wie spendabel sind wir damit im Vergleich zu anderen Ländern?

Der Global Wedding Report 2019 des Hochzeitsdienstleisters The Knot Worldwide hat sich mit den Hochzeitskosten vieler europäischer, amerikanischer und südamerikanischer Länder beschäftigt und dazu 19.993 Paare aus ihrer Datei befragt.

Dabei kam heraus: In den USA geben die Leute am meisten Geld für den glücklichsten Tag im Leben aus. Knapp 26.000 Euro (29.200 Dollar) ist ihnen die Hochzeit im Schnitt wert. Gleich dahinter liegen die Spanier, die knapp 21.000 Euro (23.400 Dollar) ausgeben.

Land Kosten im Schnitt in DollarGästeanzahl
USA29.200126
Spanien23.400130
Italien22.500114
Kanada21.900154
Großbritannien19.200104
Frankreich17.600105
Portugal16.700126
Mexiko8.600185
Peru7.700151
Chile7.400114
Brasilien6.600159
Argentinien3.700125
Kolumbien3.30091
Indienstark schwankend*524

*Paare aus der Bildungsschicht geben im Schnitt 15.000 bis 22.000 Dollar aus, aber bei 20 Prozent der Befragten sind es auch mal mehr als 45.000. 

Lesen Sie auch: Ist 50 Euro zu wenig? So viel Geld schenken Sie dem Brautpaar zur Hochzeit.

Bridal Couture Designer machen die Braut schön

Ganz in Weiß: Für ihr Berliner Modehaus Kaviar Gauche entwerfen die Designerinnen Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl eine eigene Hochzeitskleid-Kollektion. Foto: Robert Schlesinger
Ganz in Weiß: Für ihr Berliner Modehaus Kaviar Gauche entwerfen die Designerinnen Alexandra Fischer-Roehler und Johanna Kühl eine eigene Hochzeitskleid-Kollektion. Foto: Robert Schlesinger © Robert Schlesinger
Marie-Theres Fischert hat sich nach ihrer Ausbildung zur Modeschneiderin selbstständig gemacht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Marie-Theres Fischert hat sich nach ihrer Ausbildung zur Modeschneiderin selbstständig gemacht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
Alexandra Fischer-Roehler (r) und Johanna Kühl haben 2004 das Modehaus Kaviar Gauche gegründet, seit 2009 bringen sie jedes Jahr eine Hochzeitskleid-Kollektion heraus. Foto: Kaviar Gauche/Sabrina Weniger
Alexandra Fischer-Roehler (r) und Johanna Kühl haben 2004 das Modehaus Kaviar Gauche gegründet, seit 2009 bringen sie jedes Jahr eine Hochzeitskleid-Kollektion heraus. Foto: Kaviar Gauche/Sabrina Weniger © Sabrina Weniger
Marie-Theres Fischert ist gelernte Modeschneiderin und hat sich 2008 mit dem Berliner Maßatelier für Brautkleider und Damenmode "la petite Marie" selbstständig gemacht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Marie-Theres Fischert ist gelernte Modeschneiderin und hat sich 2008 mit dem Berliner Maßatelier für Brautkleider und Damenmode «la petite Marie» selbstständig gemacht. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert
Modeschneiderin Marie-Theres Fischert entwirft für ihre Kundinnen maßgefertigte Hochzeitskleider. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
Modeschneiderin Marie-Theres Fischert entwirft für ihre Kundinnen maßgefertigte Hochzeitskleider. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert © Klaus-Dietmar Gabbert

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