Sehen Sie sie vorab

"Die Höhle der Löwen": Was taugen die Produkte der heutigen Folge?

In der heutigen DHDL-Folge präsentieren wieder Gründer ihre innovativen Ideen. Welche Sie erwarten – und ob Sie Potential haben, erfahren Sie hier.

Auch in der zwölften Folge der vierten Staffel der "Die Höhle der Löwen" stellen wieder hochmotivierte Gründer ihre Geschäftsideen vor, um Carsten Maschmeyer & Co. davon zu überzeugen, dass sie Gold wert sind. Am heutigen Dienstagabend (21. November) werden sich Jung-Unternehmer den Investoren präsentieren, um am Ende den heiß ersehnten Deal einzutüten und die erhoffte Finanzspritze sowie Experten-Expertise abzugreifen.

"Talentcube"-App für Personaler

Darunter unter anderem die drei Jungs von "Talentcube" aus München. Sebastian Hust, Sebastian Niewöhner und Hendrik Seiler wollen mit ihrem Startup den Bewerbungsprozess revolutionieren. Ihre Idee: die authentische Videobewerbung per Smartphone. Der Bewerber lädt sich die Talentcube-App herunter, stellt seinen Lebenslauf rein und im Videointerview werden ihm drei individuelle Fragen gestellt, die die jeweilige Personalabteilung selbst ausgewählt hat.

Die Münchner Gründer von "Talentcube" sind gespannt, was die Löwen von ihrer App halten.

So sparen Bewerbung und Personaler Zeit und Geld, da besonders letztere schnell einen fachlichen und persönlichen Eindruck bekommen. Die Münchner Jung-Unternehmer bieten in der Show allerdings nur 20 Prozent ihrer Firmenanteile an - und zwar nur gegen eine Summe von 400.000 Euro.

"Fensterschnapper" sperrt Einbrecher einfach aus

Dagegen will Erfinder Detlev Sommer aus Jena mit seinem "Fensterschnapper" Einbrechern den Garaus machen. Dieser ist so bombensicher, dass weitere Sicherheitsvorkehrungen nicht mehr nötig sind. Dafür verlangt der Diplom-Ingenieur 50.000 Euro von den Löwen – im Gegenzug erhalten diese 20 Prozent seiner Firmenanteile. Zudem ist seine Erfindung noch nicht patentiert, wofür er auf die Hilfe der Jury hofft.

Carsten Maschmeyer geht unter die Handwerker - und probiert sich am "Fensterschnapper".

"Trackle" hilft der Schwangerschaft auf die Sprünge

Auch im Geschäftsmodell von Katrin Reuter und Maxim Loick "steckt viel Zeit, eine Menge Geld, viel Ingenieurswissen und Herzblut". Mit ihrem "Trackle", einem Medizinprodukt, wollen sie Frauen dabei helfen, schwanger zu werden.

Investorin Judith Williams inspiziert ganz genau den "Trackle".

Dabei erfasst das Messgerät die Temperatur automatisch und die ganze Nacht lang – um schließlich feststellen zu können, wann der perfekte Zeitpunkt ist. Doch dafür brauchen die Gründer 400.000 Euro von Judith Williams & Co. – eine stolze Summe. Allerdings bieten sie nur 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Warum manche Forderungen den Löwen die Weißglut ins Gesicht treibt und Frank Thelen sogar einmal der Kragen geplatzt ist, erfahren Sie hier.

"Das perfekte Dinner" in Ihrer Stadt dank "CHEF.ONE"

Genau diese Menge würden auch die CHEF.ONE-Gründer Erdal Alim, Philipp Benseler und Dogan Ayhan aus Hamburg abgeben – gegen ein Löwen-Investment von 100.000 Euro. Die Jung-Unternehmer wollen mit ihrer Social Dining Plattform die Gastronomieszene revolutionieren.

Philipp Benseler und Erdal Alim (v.l.) stellen gut gelaunt ihre Social Dining Plattform CHEF.ONE vor. Ob Sie die Löwen überzeugen können?

Der Grundgedanke: Jeder, der gerne kocht, kann sich hier über die App anmelden und sein eigenes Essen plus Preisvorstellung und einer maximalen Personenanzahl anbieten. Interessenten können sich ebenfalls auf der Plattform registrieren und sich bei einem attraktiven Angebot einen Platz buchen. Eigenen Angaben zufolge kommt CHEF.ONE bereits in einigen Großstädten sehr gut an.

"I LOCK IT" - intelligent vor Fahrraddiebstahl schützen

Ob das Gleiche auch für "I LOCK IT" aus Brandenburg an der Havel gilt? Die drei Erfinder Christian Anuth, Markus Weintraut und Christian Werner stellen heute in der Sendung das weltweit erste vollautomatische und intelligente Fahrradschloss vor.

Investor Ralf Dümmel testet das vollautomatische Fahrradschloss. Macht es Klick?

Seine Besonderheit: Es ist mit dem Smartphone verbunden, welches sich automatisch schließt, wenn der Besitzer sich entfernt– und sich öffnet, sobald er sich wieder nähert. Und wenn ein Dieb versucht, das Rad zu klauen, dann schrillt es laut Alarm. Doch dafür benötigen die Gründer 135.000 Euro – und geben im Gegenzug zehn Prozent ihrer Firmenanteile ab.

"Tastillery" für das stilvolle Tasting zuhause

Die Cousins Andreas, Waldemar und Wegelin aus Hamburg würden sogar das Doppelte an Firmenanteilen hergeben – wenn sie nur 100.000 Euro von den Löwen erhalten. Die Gründer des Spirituosen-Startups "Tastillery" wuchsen in einer Winzerfamilie auf und kennen sich in ihrem Fach aus. Damit jeder etwas davon abhaben kann, bieten sie Probier-Sets mit fünf Gin-, Whiskey-, Cognac- oder Rum-Fläschchen an.

Diese werden dann an den Kunden nach Hause geliefert, wo er sein eigenes Tasting mit Freunden abhalten kann. Und wenn ein Kunde von einem Produkt besonders begeistert ist, kann er es in normaler Flaschengröße im Online-Shop der Jungs nachkaufen.

Lesen Sie auch: Der Blinker-Handschuh aus DHDL im Test - taugt er wirklich was?

Auch interessant: Diese sieben Begriffe müssen Sie als waschechter Löwe kennen.

jp

Fünf Tipps, wie auch Ihr Startup zum Millionenimperium wird

Tipp Nummer Eins: Obwohl der Lebensmittelbereich hart umkämpft ist, haben sich die Gibischs dafür entschieden. Schließlich ist es wesentlich einfacher, ein Produkt zu verkaufen, für das es schon eine Zielgruppe gibt, so die Gründer. Einerseits kann man so eine attraktivere Alternative zu bekannten Produkten bieten und andererseits muss man dem Kunden die Ware nicht noch erklären. Das spart Zeit und Geld.
Tipp Nummer Eins: Obwohl der Lebensmittelbereich hart umkämpft ist, haben sich die Gibischs dafür entschieden. Schließlich ist es wesentlich einfacher, ein Produkt zu verkaufen, für das es schon eine Zielgruppe gibt, so die Gründer. Einerseits kann man so eine attraktivere Alternative zu bekannten Produkten bieten und andererseits muss man dem Kunden die Ware nicht noch erklären. Das spart Zeit und Geld. © Instagram/littlelunchsoup
Tipp Nummer Zwei: Klein anfangen und das Land erobern: Die Little-Lunch-Gründer haben ihre Firma im beschaulichen Augsburg gegründet. "Die lokale Presse wurde schnell auf uns aufmerksam, viel schneller als das in Berlin bei den vielen Startups dort der Fall gewesen wäre", sagt Denis Gibisch gegenüber Gründerszene. Zudem sind die Büromieten günstig und der Arbeitsweg kurz.
Tipp Nummer Zwei: Klein anfangen und das Land erobern: Die Little-Lunch-Gründer haben ihre Firma im beschaulichen Augsburg gegründet. "Die lokale Presse wurde schnell auf uns aufmerksam, viel schneller als das in Berlin bei den vielen Startups dort der Fall gewesen wäre", sagt Denis Gibisch gegenüber Gründerszene. Zudem sind die Büromieten günstig und der Arbeitsweg kurz. © pixabay
Tipp Nummer Drei: Sich im Vorhinein umfassend über den Markt informieren, in dem man Fuß fassen will. "Der größte Fehler ist, in Verhandlungen ohne Vorwissen reinzugehen", findet Denis Gibisch. So hätten sie anfangs von Boni, Streckenlistung & Co. keine Ahnung gehabt - als sie sich damit auseinandersetzten, merkten sie schnell, dass sie von Einkäufern fast um ihr Geld gebracht worden wären. Doch ein Startup muss am Anfang bereits Gewinn abwerfen.
Tipp Nummer Drei: Sich im Vorhinein umfassend über den Markt informieren, in dem man Fuß fassen will. "Der größte Fehler ist, in Verhandlungen ohne Vorwissen reinzugehen", findet Denis Gibisch. So hätten sie anfangs von Boni, Streckenlistung & Co. keine Ahnung gehabt - als sie sich damit auseinandersetzten, merkten sie schnell, dass sie von Einkäufern fast um ihr Geld gebracht worden wären. Doch ein Startup muss am Anfang bereits Gewinn abwerfen. © dpa
Tipp Nummer Vier: Locke schnell Kunden an. Wer erfolgreich sein will, muss das Interesse der Käufer wecken. Ansonsten wird man schnell wieder aus Supermärkten und Läden aussortiert. Daher ist es ratsam, die Marke erstmal bekannt zu machen, bevor man sich an einen Händler wendet. Nutzen Sie dafür am besten soziale Netzwerke und Newsletter.
Tipp Nummer Vier: Locke schnell Kunden an. Wer erfolgreich sein will, muss das Interesse der Käufer wecken. Ansonsten wird man schnell wieder aus Supermärkten und Läden aussortiert. Daher ist es ratsam, die Marke erstmal bekannt zu machen, bevor man sich an einen Händler wendet. Nutzen Sie dafür am besten soziale Netzwerke und Newsletter. © Instagram/littlelunchsoup
Tipp Nummer Fünf: Beobachte die Konkurrenz. Schließlich will man sich mit seinem Produkt von den anderen abheben. Dazu ist es allerdings auch wichtig, flexibel zu bleiben und auch mal umzudenken und zu experimentieren. So verbessert man stets auch das eigene Produkt, um am Ende stärker als die Konkurrenz zu sein.
Tipp Nummer Fünf: Beobachte die Konkurrenz. Schließlich will man sich mit seinem Produkt von den anderen abheben. Dazu ist es allerdings auch wichtig, flexibel zu bleiben und auch mal umzudenken und zu experimentieren. So verbessert man stets auch das eigene Produkt, um am Ende stärker als die Konkurrenz zu sein. © pixabay

Rubriklistenbild: © VOX / Bernd-Michael Maurer

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Bitcoin knackt die 11.000 Dollar - doch es gibt einen großen Haken

Anfang Februar rutschte der Bitcoin-Kurs noch unter 7.000 Dollar. Doch nun hat er sich gefangen und ist auf der Überholspur. Die Probleme sind aber nicht weggeblasen.
Bitcoin knackt die 11.000 Dollar - doch es gibt einen großen Haken

"Bares für Rares": Dieses besondere Juwel versetzt alle in Erstaunen

Es glänzt smaragdgrün, ist von antiken Pharaonenschätzen inspiriert und trägt einen berühmten Namen: Diese Kostbarkeit versetzt in"Bares für Rares" alle in Verzückung.
"Bares für Rares": Dieses besondere Juwel versetzt alle in Erstaunen

Deutsche fremdeln immer noch mit der Aktie

Im Land der Sparweltmeister spielt die Aktie eine untergeordnete Rolle. Daran hat auch das Zinstief nicht grundsätzlich etwas geändert. Sollten Anleger umdenken?
Deutsche fremdeln immer noch mit der Aktie

Bei ETFs lieber lange investieren

Wer sein Geld an der Börse anlegt, sollte seine Wertpapiere normalerweise ständig im Blick behalten. Nicht ganz so viel Kontrolle benötigen ETFs. Sie lohnen jedoch nur …
Bei ETFs lieber lange investieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.