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Kinderbonus, Energiepauschale und Steuerentlastungen – wann Betroffene von dem Geld profitieren sollen

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Wer Hartz-4 oder Arbeitslosengeld bezieht, kann sein Einkommen mit einem Nebenjob aufbessern. (Symbolbild)
 Die Länderkammer stimmte auch dem entsprechenden Steuerentlastungsgesetz zu. © Monika Skolimowska/dpa

Angesichts gestiegener Energiepreise sowie der Folgen der Corona-Pandemie sollen zahlreiche Bürger finanziell entlastet werden.

Der Bundesrat hat in der vergangenen Woche den Weg für Steuererleichterungen, für die sogenannte Energiepreispauschale und einen 100 Euro Bonus zusätzlich zum Kindergeld frei gemacht. Die Länderkammer stimmte am Freitag (20. Mai) dem entsprechenden Steuerentlastungsgesetz zu. Es ist Teil der Entlastungsmaßnahmen der Ampel-Koalition.

Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer wird rückwirkend angehoben

Rückwirkend zum 1. Januar wird der Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer um 363 auf 10.347 Euro angehoben, die Pendlerpauschale für einen Arbeitsweg ab 21 Kilometern steigt von 35 auf 38 Cent pro Kilometer und die Werbungskostenpauschale von 1.000 auf 1.200 Euro. Die Änderungen haben zur Folge, dass weniger Steuern vom Einkommen abgezogen werden.

Energiepreispauschale für Arbeitnehmer und Selbständige

Teil des Gesetzes ist außerdem die sogenannte Energiepreispauschale von 300 Euro für Arbeitnehmer und Selbstständige. Sie soll gestiegene Fahrtkosten zur Arbeit abfedern und im September oder Oktober mit dem Gehalt überwiesen werden. Selbstständige sollen die Pauschale bei der Steuervorauszahlung im September abziehen können. Auch Minijobber sollen zudem von der Energiepreispauschale profitieren können.

100-Euro-Kinderbonus

Für jedes Kind, für das Kindergeld gezahlt wird, soll es außerdem einen 100-Euro-Kinderbonus geben. Solche Zusatzzahlungen gab es auch bereits in den Corona-Jahren 2020 und 2021. Die Auszahlung läuft automatisch und kommt voraussichtlich im Juli. Das Kindergeld können Eltern künftig übrigens auch komplett online beantragen. dpa/ahu

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