Sammelbestellungen lohnen sich

Preisvergleich zeigt: So sparen Sie bis zu 44 Prozent beim Online-Kauf von Medikamenten

Online-Apotheken sind teilweise günstiger als ihre stationären Pendants - aber nur unter bestimmten Bedingungen.
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Online-Apotheken sind teilweise günstiger als ihre stationären Pendants - aber nur unter bestimmten Bedingungen.

Viele Deutsche kaufen Medikamente bereits online. Schließlich ist es dort oft günstiger als in der Apotheke um die Ecke. Wann diese sich noch immer lohnt, lesen Sie hier.

Jeder dritte Deutsche kauft bereits rezeptfreie Arzneien regelmäßig in Online-Apotheken. Im Vergleich zu stationären Pendants bieten sie Medikamente zu etwas günstigeren Preisen an. Allerdings lohnt sich der Kauf im Internet nur in bestimmten Fällen.

Oftmals ist der Gang zur Apotheke um die Ecke noch immer günstiger. Besonders dann, wenn Sie akute Beschwerden haben und schnell ein Medikament benötigen. Oder wenn Sie vom Arzt ein Rezept erhalten haben und gerade sowieso vor Ort sind. Dann können Sie auch gängige Arzneien wie eine Packung Kopfschmerztabletten gleich mitnehmen. So spart man sich auch die Versandkosten, die bei Online-Bestellungen meist noch zuzüglich berechnet werden.

Umfrage ergibt: So viel Geld sparen Sie, wenn Sie Medikamente im Internet kaufen

Letztere ergibt dann Sinn, wenn man einen größeren Vorrat für die Familien-Hausapotheke benötigt und/oder diese wieder auffüllen möchte. Wie Bild Online berichtet, lässt sich so bei Sammellieferungen bis zu 44 Prozent im Vergleich zur örtlichen Apotheke sparen. Das habe eine Untersuchung des Preisvergleich-Portals Idealo ergeben.

Dieses nahm sich hierfür zwölf gängige, rezeptfreie Präparate vor wie Schmerzmittel, Antihistaminika & Co., die besonders häufig hierzulande gekauft werden. Insgesamt kosten sie gemäß dem Apothekenverkaufspreis (AVP) 230,32 Euro. Kauft man online, muss man dagegen für alle Arzneien inklusive Versand nur 142,19 Euro hinblättern.

Allerdings ist aufwendiges Preise vergleichen angesagt, schließlich gilt der Betrag nur, wenn Sie die Einzelprodukte beim jeweils günstigsten Online-Anbieter bestellen. Am häufigsten konnten hier die Volksversand-Apotheke, Apotal und VersandApo punkten.

Auch interessant: Schnäppchenjäger aufgepasst: Auf diesen Webseiten gibt es alles umsonst.

Generika sind sogar um bis zu 60 Prozent preiswerter

Doch welches Medikament konnte im Netz am günstigsten ergattert werden? Laut dem Vergleichsportal waren es die "Lorano" Allergietabletten von Hexal, welche online um 60 Prozent günstiger als in der örtlichen Apotheke zu finden sind.

Das Interessante daran: So beliebte Versand-Apotheken wie DocMorris, Eurapon oder Aponeo bieten zwar bessere Preise als im stationären Handel, aber nicht die Besten im Vergleich zu anderen Online-Anbietern.

Erfahren Sie hier: Krass: Preis-Check auf Amazon offenbart, wie erschreckend teuer es wirklich ist.

Wer zudem sparen möchte, kann getrost auch auf unbekanntere Marken bei gängigen Arzneien, sogenannte Generika, setzen. Hier ist Idealo zufolge sogar eine durchschnittliche Ersparnis von 32 Prozent drin.

Mehr erfahren: Paar hat diese Dinge geändert - und spart dadurch mehr als 800 Euro im Monat.

Diese Verkaufstricks sollten Sie kennen

Diese gibt es zwar auch in der Apotheke um die Ecke zu finden, oftmals stehen Markenprodukte aber in den Regalen im Fokus.

Doch auch Versand-Anbieter haben ihre Verkaufstricks. So sollen Anzeigen reduzierter Ware die Kunden auf die Homepage locken, doch viele Medikamente sind dort dann nicht reduziert bzw. viel günstiger als bei der Konkurrenz.

Außerdem können die Versandkosten zusätzlich ganz schön zu Buche schlagen - erst bei einem (sehr hohen) Bestellwert lassen sie sich umgehen.

Hier geht's zur Umfrage:

Umfragebild: dpa / Hans-Jürgen Wiedl

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jp

Mit diesen sieben Tipps sparen Sie im Alltag viel Geld

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