Trotz seiner Familie

Krass: Dieser Mann gibt für Bitcoin alles auf - um reich zu werden

Ein glaubt felsenfest an den Bitcoin-Boom. Dafür verkauft er fast alles und gibt sein bisheriges Leben auf. Seine unglaubliche Geschichte erfahren Sie hier.

Dass die Kryptowährung trotz einiger Schwächeanfälle gerade boomt, ist für die meisten nichts Neues. Doch einige behaupten, dass der Trend nach oben nicht mehr lange anhalten werde – und dann der tiefe Fall droht. Die Blase soll bald platzen, heißt es immer wieder seitens der traditionellen Finanzgeschäfte. Doch daran glaubt Didi Taihuttu nicht. Er ist stattdessen davon überzeugt, dass goldene Zeiten anbrechen werden und mit dem Cybergeld mächtig viel Geld abräumen lässt.

39-jähriger Familienvater gibt alles auf - um in Bitcoin zu investieren

Der Niederländer hat für seine fixe Idee fast alles aufgegeben: Er hat sein Haus verkauft und den Erlös in Bitcoin angelegt. Nun haust er mit seiner Frau und den drei Töchtern auf einem Campingplatz. Doch das reicht dem 39-Jährigen nicht: Er hat vor, auch noch sein Auto, Kleidung und andere Gegenstände zu verkaufen und zu Geld zu machen. Das gesamte Ersparnis fließt dann in Bitcoin und andere Kryptowährungen – mit der Hoffnung, dass die Investments sich am Ende für ihn auszahlen.

"Jeder Laie wird sagen, du bist verrückt", sagt Taihuttu zu Business Insider Niederlande. "Aber wir sind eine abenteuerlustige Familie. Wir nutzen diese Aktion, um minimalistisch zu leben. Wenn man nie etwas riskiert, ist das Leben zu langweilig." Stattdessen wagt er das Experiment Bitcoin – der ehemalige Unternehmer ist sich sicher: Die dahinter liegende Blockchain-Technologie hat das Zeug dazu, die Finanzwelt zu revolutionieren. "Das Internet war eine Revolution für Informationen. Ich denke, dass Blockchain und Krypto-Währungen eine Revolution im Bereich des Geldsystems sein werden", sagt Taihuttu. "In fünf Jahren sagt jeder: logisch, das hätten wir vorhersehen können. Darauf setze ich jetzt."

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Didi Taihuttu glaubt an Bitcoin - und hofft darauf, reich zu werden

Nachdem sein Vater mit 61 Jahren an Krebs verstorben war, fassten Didi und seine Familie im Sommer 2017 den Entschluss, alles hinter sich zu lassen und nochmal neu anzufangen: "Es war eine harte Zeit", sagt Taihuttu, der seit elf Jahren Computerkurse gibt. "Ich hatte alles satt. Ich habe meine Firma verkauft und wir machten eine Reise als ganze Familie." Auf die Idee kam er während ihrer neunmonatigen Weltreise, als er immer wieder auf Finanzgurus traf, die ihn inspirierten und ihn mit dem Bitcoin-Fieber ansteckten. Nun tauscht er sich täglich mit diesen aus, analysiert den Markt und kauft Bitcoins.

Auch sein Haus ließ er sich in 85 Bitcoins auszahlen. Anfangs stellte sich das schwieriger heraus als gedacht. Seine Idee hat es nun sogar in die Medien geschafft – das Fernsehen war bei ihm und er und seine Familie wurden sogar in eine Late-Night-Show eingeladen. Sein Ziel ist sportlich: Bis 2020 soll sich der karge Lebensstil der Familie ausgezahlt und sich das Vermögen der Taihuttus um das Drei- oder Vierfache gesteigert haben. Doch gibt es auch einen Plan B, wenn das ehrgeizige Projekt scheitert? "Dann werden wir ohne Geld dastehen. Aber ich glaube nicht, dass es das Schlimmste ist, was im Leben passieren kann."

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Diese Finanzgurus wettern gegen Bitcoin - und sagen ihm DAS voraus

Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken.
Jordan Belfort, auch genannt der "Wolf of Wall Street", verriet vor kurzem in einem Interview, dass er keine Zukunft für den Bitcoin sehe. Die Kryptowährung sei dem berüchtigten Hochstapler, der wegen Geldwäsche und Wertpapierbetrugs 22 Monate im Gefängnis saß, einfach zu unsicher. Der heutige Motivationstrainer investiere daher lieber in Gold. Dennoch findet er die Blockchain-Technologie dahinter sehr spannend und kann sich eine Digitalwährung an sich vorstellen, betonte er. Allerdings ausgehend von den Zentralbanken. © picture alliance / dpa / Robin Van Lonkhuijsen
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien.
James "Jamie" Dimon zeigte sich vor kurzem öffentlich sehr ungehalten, als die Sprache auf den Bitcoin kam. Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hält die Kryptowährung für überbewertet und bezeichnete sie sogar als "Betrug". Außerdem drohte er Mitarbeitern, die mit dem Cybergeld Handel treiben würden, sie sofort zu entlassen, da sie "dumm" seien. © Pixabay
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen.
Warren Buffett gilt als einer der einflussreichsten Investoren weltweit. Doch auch der 87-jährige Milliardär hält nichts vom Bitcoin. Bereits 2014 sagte er in einem Interview mit CNBC, dass die Kryptowährung reine "Abzocke" sei. Er rät sogar, sich von dem Cybergeld fernzuhalten, da es keinen großen inneren Wert habe. Zwar ist der Kurs seitdem enorm angestiegen - dennoch investiert er lieber weiter in (Apple-)Aktien und ist nun sogar zum Hauptaktionär der Bank of America aufgestiegen. © picture alliance / dpa / Larry W. Smith
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht.
Axel A. Weber ist seit 2012 Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS Group AG. Auch er sieht den Aufstieg von Bitcoin kritisch - und bezeichnete sie jüngst als bloße "Transaktionswährung". Doch für einen Notenbanker wie ihn müsse eine richtige Währung mehrere Funktionen erfüllen. Unter anderem müsse sie allgemein akzeptiert sein, als Wertaufbewahrung und offizielles Zahlungsmittel dienen. Daher vertraue er dem Cybergeld nicht. © picture alliance / dpa / Thomas Delley

Rubriklistenbild: © Facebook/Didi Taihuttu

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