Goldman Sachs legt Bericht vor

Überraschend: Gegen diese Geldanlage hat Bitcoin keine Chance

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Laut Goldman Sachs hat eine Anlegealternative dem Bitcoin viel voraus.

Bitcoin ist gerade auf der Überholspur und hat die 5.000 Dollar-Marke geknackt. Doch diese Geldanlage kann laut Goldman Sachs darüber nur lachen.

Das Cybergeld boomt – und gewinnt immer mehr Fans. Während ein Mann sein ganzes Hab und Gut verkaufte (Merkur.de berichtete), um den Erlös in Bitcoin anzulegen, hat das Cybergeld Anfang Oktober die 5.000-Dollar-Hürde gemeistert. Anleger fühlen sich darin bestätigt, in die Kryptowährung zu glauben – auch wenn immer wieder Finanzexperten davor warnen, dass die Blase bald platzen könne. Darunter auch die US-Investmentfirma Goldman Sachs.

Goldman Sachs: Darum ist Gold viel lukrativer als Bitcoin

Obwohl sie sich erst kürzlich sehr aufgeschlossen gegenüber Bitcoin zeigte, im Gegensatz zu vielen anderen aus dem traditionellen Finanzgeschäft, hat auch diese nun dem Cybergeld indirekt mehr oder weniger eine Ohrfeige verpasst. Was war passiert? 

Goldman Sachs hat seine besten Analysten, Jeffrey Curry und Michael Hinds, auf Bitcoin angesetzt und es anhand eines Fragekatalogs geprüft. Ihre Aufgabe konkret: das Digitalgeld mit den offiziellen Bestimmungen für Währungen zu vergleichen. Allerdings schnitt Bitcoin dabei gar nicht gut ab, besonders im Vergleich zum "Universal-Zahlungsmittel" Gold, so die Analysten.

Gold hat die Nase gemäß Währungsrichtlinien

In ihrem Bericht schrieben sie jetzt, dass Gold seit Jahrhunderten gute Dienste leiste – und das auch in Zukunft tun werde. Es sei weder überholt noch verstaubt - stattdessen sei das Edelmetall noch immer so wertvoll, da es mit Attributen glänzen kann, die Bitcoin nicht habe. Neben Langlebigkeit und einem inneren Wert sei Gold eine sichere Geldanlage in unsicheren (Krisen-)Zeiten. Doch auch fette Jahre würden den Goldpreis stetig in die Höhe treiben: eine Win-Win-Situation also. Mit Gold könne man also so oder so nichts falsch machen, so die Analysten.

Zwar habe Bitcoin seinen Wert seit Anfang des Jahres verfünffachen können – doch auch der Goldpreis ist nach einer Schlappe wieder ein wenig angestiegen. 2017 konnte das Edelmetall zumindest ein Plus von zwölf Prozent einfahren. Hier kommen die Aspekte, in denen Gold laut Goldman Sachs die Nase vorn hat:

Langlebigkeit

Gold gilt als sicher – schließlich kann es langfristig gelagert werden, ob in einer Bank oder im heimischen Tresor. Bitcoin dagegen befinden sich in der digitalen Wallet ihres Besitzers – wird das von Hackern geknackt, sind sie weg. Doch auch Transaktionen können leichtes Ziel sein und stellen ein großes Risiko dar.

Mobilität

Was die Mobilität der beiden Geldanlagen angeht, ist hier Bitcoin klarer Gewinner. Schließlich können Bitcoins weltweit in wenigen Sekunden einfach und kostengünstig bewegt werden – bei Gold dagegen muss man schon einen Finger krumm machen. Wer zudem seine Goldbarren im Ausland gelagert hat und diese transportieren möchte, muss mit hohen Zollgebühren in einigen Ländern rechnen.

Innerer Wert

Bitcoin wird von vielen Finanzexperten gerne als "hohl" belächelt – Gold dagegen ist so lukrativ, weil es sehr selten ist. Die Goldressourcen sind endlich – Bitcoin zwar auch, aber es kommen immer wieder neue Altcoins und Kryptowährungen hinzu. Das geht bei Gold nicht – und darin liegt sein hoher Wert.

Stabilität

Der Goldpreis gilt als stabil – auch wenn er in der Vergangenheit etwas abgefallen ist, gibt es nun wieder einen Aufwärtstrend. Zudem schwankt der Kurs hier nicht so krass wie beim Bitcoin. Außerdem halte das Edelmetall seine Kaufkraft länger. Damit ist es langfristig gesehen die lukrativere Geldanlage, so die Analysten.

Lesen Sie in unserem Gold-Ratgeber alles über die Investition in das wertvolle Edelmetall.

jp

Das sind die fünf lukrativsten Geldanlagen der Welt

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