Damit Zocken am PC Spaß macht

Mäuse, Tastaturen und Headsets für PC-Gamer im Test

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Professionelle Gamer brauchen spezielles Zubehör, damit Gaming auch wirklich Spaß macht.

Gaming-Zubehör ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für Fans: Hier erfahren Sie, welche Gaming-Mäuse, -Tastaturen und -Headsets ihr Geld wert sind.

Neben einem schnellen PC oder Laptop, sind es vor allem drei Zubehörteile, die für Gamer wichtig sind: Tastatur, Maus und Headset. Sie müssen speziellen Anforderungen genügen und besonders robust sein, denn sie werden beim Zocken am PC stark beansprucht. Und komplexe Spiele verlangen oftmals spezielle Befehlsketten oder schnell aufeinanderfolgende Reaktione, die normale Geräte nicht befriedigend leisten können.

Das Testportal AllesBeste hat eine große Auswahl an Gaming-Tastaturen, Gaming-Mäusen und Gaming-Headsets getestet.

Die besten Gaming-Tastaturen

Eine Tastatur, die zum Zocken verwendet werden soll, muss auch bei schnell aufeinanderfolgenden Tasteneingaben immer zuverlässig funktionieren und sollte selbst möglichst viele gleichzeitig gedrückte Tasten korrekt an den PC weitergeben. Separat programmierbare Tasten, Beleuchtung und Handgelenkauflagen sind nützliche und komfortable Zusätze, über die sich Gamer freuen.

Für die Tester ist die Corsair K95 Platinum RGB die beste Gaming-Tastatur, die man zur Zeit kaufen kann. Günstig ist sie mit knapp 200 Euro nicht, dafür bekommt man aber auch allerhand geboten: Die Verarbeitung ist erstklassig, für das Gehäuse wird gebürstetes Flugzeugaluminium verwendet. Außerdem gibt es Einzeltastenbeleuchtung, eine abnehmbare Handgelenkauflage und zusätzliche Makrotasten. Die verbauten Schalter sind vom Typ Cherry MX Speed Silver, die zu den momentan schnellsten mechanischen Schaltern auf dem Markt zählen.

Wenn Sie nicht so viel Geld ausgeben möchten, empfiehlt das Testportal die Sharkoon Stiller Mech SGK3. Für knappt 70 Euro bekommt man hier Kailh-Schalter, die mit programmierbarer RGB-Einzeltastenbeleuchtung ausgestattet sind. Zusatztasten findet man hier allerdings keine, Makros sind als Doppelbelegung auf verschiedene Tasten ausgelagert.

Die besten Gaming-Mäuse

Das zweite wichtige Eingabegerät ist die Maus. Auch sie sollte sehr robust gebaut sein, da sie im Laufe ihrer Verwendungszeit eine überdurchschnittliche Zahl an Klicks überstehen muss – und das auch noch in schneller Abfolge. Wichtig ist außerdem ein präziser Sensor, der auf kleinste Bewegungen umgehend reagiert und die Bewegung des Gamers nicht verfälscht.

Eine gute Gaming-Maus ist essentiell für ein tolles Gaming-Erlebnis.

Wie eine Gaming-Tastatur sollte auch eine Gaming-Maus mit programmierbaren Tasten ausgestattet sein, um mit nur einem Klick ganze Befehlskombinationen abrufen zu können.

Beim Test setzte sich die Logitech G903 gegen die Konkurrenz durch. Sie ist mit einem optischen Sensor ausgestattet, die Abtastrate reicht bis zu 12.000 DPI (Dots per inch) und kann beliebig variiert werden. Da die Maus symmetrisch gestaltet ist, können sowohl Rechts- als auch Linkshänder bequem damit zocken. Die Anbindung erfolgt drahtlos über einen USB-Empfänger, wer möchte, kann aber auch ein Kabel anschließen. Eine echte Innovation ist die Aufladetechnik Powerplay. Wer sich zusätzlich zum schon recht hohen Anschaffungspreis von knapp 140 Euro noch das passende Mauspad für 120 Euro zulegt, kann seine Maus auch während dem Gaming ständig induktiv laden.

Ein tolles Preis-Leistung-Verhältnis attestieren die Tester der Sharkoon Stiller SGM1. Sie ist mit 40 Euro ein Schnäppchen und reagiert mit maximal 10.800 DPI ebenfalls sehr zuverlässig auf die Mausbewegungen. Auch bei der Sharkoon finden sich programmierbare Tasten, eine RGB-Beleuchtung und Gewichte zum Anpassen der Maus. Abstriche müssen allerdings bei der Verarbeitungsqualität gemacht werden.

Die besten Gaming-Headsets

Wer seine Mitbewohner schonen möchte und trotzdem beim Spielen eine tolle Klangkulisse haben will, sollte sich ein Gaming-Headset zulegen. Die Auswahl ist groß und auch preislich gibt es eine riesige Spanne – tatsächlich lohnt es sich aber, mehr Geld auszugeben, wie der Test von AllesBeste gezeigt hat.

Für das beste Klangerlebnis beim PC-Spielen sorgt ein gutes Gaming-Headset.

Testsieger wurde das Beyerdynamic MMX 300 (2. Generation): Verarbeitung und Klang sind auf sehr hohem Niveau, vor allem die Audioeigenschaften konnten überzeugen. Kein Wunder, schließlich ist das MMX 300 fast baugleich mit dem Profi-Modell für Toningenieure. Auch das Mikrofon lässt keine Wünsche offen, Sprache wird klar und deutlich übertragen. Einziger Haken: Der Preis – 300 Euro sind kein Pappenstiel.

Eine günstigere Empfehlung ist das Roccat Khan Pro. Dieses Headset kann auch hochauflösendes Tonmaterial (Hi-Res) wiedergeben. Leider sind bislang aber nur wenige Spiele mit so einem Klang ausgestattet. Überzeugen kann der Klang die Tester trotzdem, auch wenn er nicht an die Dynamik des Testsiegers herankommt. Auch bei Verarbeitung und Tragekomfort gibt es nichts zu meckern.

Die ausführlichen Testberichte zum besten Gaming-Headset, der besten Gaming-Maus und der besten Gaming-Tastatur finden Sie auf AllesBeste.

Nicht nur schwer und teuer: Gaming-Laptops wandeln sich

Beliebte Plattform: Einer Bitkom-Studie zufolge zocken 78 Prozent der Befragen am Laptop. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Beliebte Plattform: Einer Bitkom-Studie zufolge zocken 78 Prozent der Befragen am Laptop. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Schlanke Linie: Das Asus GX501 aus der Republic-of-Gamers-Serie ist zwar ein Spiele-Laptop, kommt aber dezenter daher als andere Modelle. Foto: Nvidia/dpa-tmn
Schlanke Linie: Das Asus GX501 aus der Republic-of-Gamers-Serie ist zwar ein Spiele-Laptop, kommt aber dezenter daher als andere Modelle. Foto: Nvidia/dpa-tmn © Nvidia
Spaß und Arbeit: Kompaktere und unauffälligere Gaming-Laptops erlauben eine vielfältigere Nutzung. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Spaß und Arbeit: Kompaktere und unauffälligere Gaming-Laptops erlauben eine vielfältigere Nutzung. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Solide für 10 000 Euro: Der Acer Predator 21 X. Foto: Acer/dpa-tmn
Solide für 10 000 Euro: Der Acer Predator 21 X. Foto: Acer/dpa-tmn © Acer
Groß und schwer: Das Alienware 17 ist ein Gaming-Laptop der alten Schule. Foto: Dell/dpa-tmn
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