Weihnachtsgeld und Co.

Mehr Geld im Dezember: Freibeträge bis 30. November eingeben

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Durch gewisse Kniffe in der Steuererklärung lässt sich ein höherer Netto-Verdienst im Dezember generieren. Foto: Andrea Warnecke/dpa

Arbeitnehmer aufgepasst: Schon wenig Aufwand genügt, um einen höheren Netto-Verdienst im Dezember zu erzielen. Dazu muss nur ein Antrag auf Lohnsteuerermäßigung gestellt werden.

Berlin (dpa/tmn) - Für mehr Netto von Dezembergehalt und Weihnachtsgeld: Arbeitnehmer können sich noch bis zum 30. November Steuer-Freibeträge für das Jahr 2017 eintragen lassen. Darauf weist der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine (BVL) hin.

Die gesamten Ausgaben für 2017, zum Beispiel hohe Werbungskosten, werden in dem Fall schon im Dezember 2017 als Freibetrag bei der Lohnabrechnung berücksichtigt, wie BVL-Geschäftsführer Erich Nöll erläutert. Vor allem lohnt sich das für Arbeitnehmer, die Weihnachtsgeld bekommen. Der Nettobetrag werde dann deutlich höher ausfallen, betont Nöll.

Über ein elektronisches Abrufverfahren stellt das Finanzamt dem Arbeitgeber den Freibetrag für Dezember 2017 bereit, sofern man den entsprechenden Antrag auf Lohnsteuerermäßigung bis zum 30. November gestellt hat. Der BVL empfiehlt, zur Sicherheit ergänzend auch das Lohnbüro des Arbeitnehmers vorzeitig darüber zu informieren.

Wer die November-Frist verpasst und erst bis Ende Dezember den Freibetrag beantragt, zahlt dann ab Januar 2018 weniger Lohnsteuer.

Ein Freibetrag kann auch für zwei Kalenderjahre eingetragen werden. Ändern sich aber die Voraussetzungen für den Freibetrag oder fallen ganz weg, müssen Arbeitnehmer das ihrem Finanzamt mitteilen.

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