Deutsche Rentenversicherung

Keine planmäßige Rentenerhöhung 2021 für etliche Rentner – was das konkret bedeutet

Das Renteneintrittsalter und die Bezugsdauer der Rente sind angestiegen.
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Nach jahrelangen Rentensteigerungen fällt die sonst im Sommer übliche Erhöhung der Altersbezüge in diesem Jahr im Westen Deutschlands aus.

2021 wird es keine planmäßige Rentenerhöhung geben. Grund sind ausbleibende Lohnsteigerungen. Trotzdem werden zumindest manche Rentner ein kleines Plus bekommen.

Nach jahrelangen Rentensteigerungen fällt die sonst im Sommer übliche Erhöhung der Altersbezüge in diesem Jahr wegen der Corona-Krise im Westen Deutschlands aus*. Und in den neuen Bundesländern wird es in diesem Jahr nur eine Mini-Erhöhung von 0,72 Prozent geben.

Eine Mitteilung über die jährliche Rentenanpassung wird es, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schildert, daher auch nur für Rentner mit Arbeitszeiten in den neuen Bundesländern geben. Wer nur in den alten Bundesländern gearbeitet habe, erhalte in diesem Jahr keine Rentenanpassungsmitteilung, wie die Deutsche Rentenversicherung außerdem mitteilt.

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Rentenanpassung: Mitteilung nur bei steigender Rente

Wann die erhöhte Rente an Rentnerinnen und Rentner in den neuen Bundesländern gezahlt wird, hänge vom Zeitpunkt des Rentenbeginns ab: „Diejenigen, bei denen die Rentenzahlung bis März 2004 begonnen hat, erhalten das Rentenplus bereits Ende Juni dieses Jahres. Hat die Rente im April 2004 oder später begonnen, wird das Plus erst Ende Juli auf dem Konto sein“, heißt es weiter in der Mitteilung der Deutschen Rentenversicherung.

Der Versand der Rentenanpassungsmitteilungen erfolge schrittweise vom 4. Juni 2021 bis zum 27. Juli 2021. Die erhöhte Zahlung erfolge automatisch durch den Renten Service der Deutschen Post AG.

Video: Ab diesem Lohn gibt es genug Rente im Alter

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„Die Renten werden in diesem Jahr in den neuen Bundesländern um 0,72 Prozent steigen, im Westen wird es keinen Anstieg geben“, schilderte die Deutsche Rentenversicherung in Ihrer Mittteilung vom 20. Mai die Hintergründe. Das Plus bei der Rente orientiere sich vor allem an der Entwicklung der Löhne der Beschäftigten des vergangenen Jahres. „Da es hier aufgrund der Corona-Pandemie in 2020 keinen Anstieg gegeben hat, können die Renten in diesem Jahr im Westen nicht angehoben werden. Die Rentengarantie schützt die Rentnerinnen und Rentner aber vor einer Minderung der Renten.“ Die Rentenerhöhung in den neuen Bundesländern ergebe sich aus der sogenannten Angleichungstreppe im Rahmen der Ost-West-Angleichung der Renten. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Ratgeber für die Steuererklärung

Viele Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben. Die Verbraucherzentrale NRW hat zur Hilfe das Taschenbuch „Steuererklärung für Rentner und Pensionäre 2020/2021“ herausgegeben - dort finden sich unter anderem Schritt-für Schritt-Anleitungen durch aktuelle Formulare und zum Beispiel Tipps zum Steuersparen.

Quellen: Deutsche Rentenversicherung, dpa

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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