Auf Rentenbeginn achten

Rentenerhöhung kommt nicht bei allen gleichzeitig an

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In Deutschland steigt die Rente: Wer bis März 2004 in den Ruhestand ging, erhält die neue Rente bereits Ende Juni. Alle anderen Rentner können erst Ende Juli mit der Erhöhung rechnen. Foto: Ralf Hirschberger

Die Renten steigen. Aber nicht alle bekommen das Plus sofort. Denn wann die Erhöhung ankommt, hängt vom Rentenbeginn ab. Die ersten Rentenanpassungsmitteilungen sind jedenfalls unterwegs.

Berlin (dpa/tmn) - Die rund 21 Millionen Rentner in Deutschland bekommen zum 1. Juli mehr Geld. Allerdings kommt das Rentenplus nicht bei allen Rentnern zum gleichen Zeitpunkt an, erklärt die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin.

Maßgeblich dafür, ab wann die erhöhte Rente gezahlt wird, ist der Zeitpunkt des Rentenbeginns: Wer bis März 2004 Rentner wurde, erhält die erhöhte Rente bereits Ende Juni. Wenn die Rente im April 2004 oder später begonnen hat, wird das Plus erst Ende Juli auf dem Konto der Rentner sein. Die Zahlung erfolgt automatisch.

Um wie viel die Rente jeweils steigt, informiert die Rentenanpassungsmitteilung. Die ersten Mitteilungen wurden am Freitag versandt. Wird die Rente bereits Ende Juni überwiesen, erfolgt die Information bis zum 23. Juni. Bei Zahlungen Ende Juli wird die Mitteilung bis zum 20. Juli 2018 versandt. Außerdem bekommen Rentner mit den Schreiben jetzt zum ersten Mal auch einen Rentenausweis im Scheckkartenformat.

Der Bundesrat hatte am Freitag einer vom Bundeskabinett beschlossenen Rentenerhöhung zugestimmt. Die Renten erhöhen sich damit im Westen um 3,22 Prozent, im Osten um 3,37 Prozent. Die Steigerung geht vor allem auf die gute Konjunktur zurück. Sie beruht auf einer festen Formel und folgt der Lohnentwicklung in Deutschland.

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