Auch bei Eis und Schnee sicher ankommen

Nützliche Winterhelfer: Schneeketten im Test

Auf vereisten oder verschneiten Straßen reichen Winterreifen allein oft nicht aus.
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Auf vereisten oder verschneiten Straßen reichen Winterreifen allein oft nicht aus.

Wenn Sie Urlaub in einem Wintersportgebiet machen oder abseits gelegene Straßen befahren, die nicht regelmäßig geräumt werden, reichen herkömmliche Winterreifen oft nicht aus. Schneeketten helfen Ihnen dabei, Ihr Ziel doch noch zu erreichen.

Winterreifen bringen auf vereisten oder verschneiten Steigungen keine Traktion mehr. Schneeketten verbessern die Traktion und erhöhen die Haftung. Die scharfkantigen Kettenglieder bohren sich in Eis und Schnee und das Gewicht des Fahrzeugs erhöht den Anpressdruck. Die Räder können dadurch nicht mehr durchdrehen. Das Prinzip ähnelt den Spikes, die an Winterschuhen angebracht werden können.

Schneeketten müssen montiert werden, wenn das Verkehrszeichen 268 darauf hinweist. Es ist ein rundes Schild, das einen weiß-schwarzen Reifen mit Schneeketten vor einem blauen Hintergrund zeigt. Die Schneekettenpflicht gilt für alle mehrspurigen Kraftfahrzeuge und PKW mit Allradantrieb. Im Winter sollten immer Schneeketten mitgeführt werden, auch wenn keine Schneekettenpflicht besteht.

Unterschieden werden Anfahrhilfen und vollwertige Schneeketten. Anfahrhilfen bedecken nur einen Teil der Lauffläche des Reifens und bestehen aus Kunststoffträgern mit Spikes. Sie eignen sich nur für Notfälle, beispielsweise wenn sich das Auto festgefahren hat. Sie werden um den Reifen gelegt und mit Gurten an der Felge befestigt.

Nur vollwertige Schneeketten erfüllen die Schneekettenpflicht. Moderne Schneeketten sind eine Kombination aus Spur- und Antriebskette. Das bringt mehr Traktion und eine höhere Spurtreue. Bei den Montagesystemen unterscheidet man zwischen Schnellmontageketten, Ring-Automatikketten und Seilketten. Unterschieden wird außerdem zwischen handgespannten und automatisch gespannten Schneeketten. Erstere müssen nach einigen gerollten Metern nachgespannt werden, damit sie weder den Reifen noch den Radkasten beschädigen können.

Im Normalfall genügen zwei Schneeketten, die über die Räder der Antriebsachse gezogen werden. Bei Frontrieblern vorne, bei Hecktrieblern hinten und bei Allradfahrzeugen generell an den Vorderreifen. Es sei denn, der Hersteller empfiehlt etwas anderes. Dadurch kann das Fahrzeug bergab besser gebremst und gelenkt werden. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, ziehen sie auch Schneeketten auf die Hinterräder. Die Höchstgeschwindigkeit beim Fahren mit Schneeketten ist auf 50 Stundenkilometer limitiert. Kürzere Strecken können Sie mit den Ketten auf Asphalt fahren, ohne die Reifen oder Schneeketten zu beschädigen. Elektronische Stabilitätsprogramme wie ESP oder ASR sollten am Fahrzeug dann deaktiviert werden. Üben Sie vorher das Aufziehen der Schneeketten.

Ganz wichtig: Die Schneeketten müssen zu den aufgezogenen Winterreifen und dem Fahrzeug passen. In ihrem Fahrzeugschein finden Sie einen dreiteiligen Code, der die Reifenbreite, den Wert der Flankenhöhe zur Reifenbreite in Prozent sowie den Reifentyp mit dem Durchmesser. Außerdem sollte die Schneekette für Ihren Fahrzeugtyp geeignet sein. Ein Blick in die Bedienungsanleitung kann nicht schaden: Bestimmte Reifendimensionen passen nur mit speziellen Dimensionen in die Radkästen.

Schneeketten im Test:

Das Testportal AllesBeste hat in Zusammenarbeit mit der Redaktion zehn Schneeketten getestet. Die beste für die meisten ist die Weissenfels SUV Clacks&Go. Sie lässt sich dank eines automatischen Spannsystems unkompliziert und leicht montieren. Eine Tragetasche gehört zum Lieferumfang dazu.

Eine gute Alternative ist die Ottinger Selfy PKW + SUV. Sie lässt sich unkompliziert handhaben und montieren. Die Schneekette kommt mit einem Bodenschutz und Handschuhen. Eine automatische Spannrolle rundet das Paket ab. Manuelles Nachspannen ist somit nicht mehr erforderlich.

Mehr Informationen sowie weitere Empfehlungen lesen Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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