Unter Sammlern begehrt

Sehen Sie dieses Detail auf 5-Euro-Schein, kriegen Sie 700 Euro

Fehldrucke, "falsche Fünfer" & Co.: Unter Sammlern sind einzigartige Euroscheine oftmals heiß begehrt - und blättern sogar bis zu hunderte Euro dafür hin.

Fehldrucke sind im Gegensatz zu Falschgeld unbeabsichtigt - und meist sehr selten zu finden. Doch genau diese Rarität macht sie so besonders - und lässt ihren Wert oftmals immens ansteigen. Nicht selten belaufen sich die Summen, die Sammler für sie ausgeben, sogar weitaus über ihren tatsächlichen Wert.

Fünf-Euro-Schein ist "falsch" - und dennoch echtes Geld wert

So können Sie sich glücklich schätzen, wenn Sie zufällig einen der begehrten "falschen" Euroscheine in Händen halten. Schließlich zahlen Ihnen Liebhaber auf Online-Marktplätzen wie eBay & Co. nur zu gerne bis zu hunderte Euro dafür. So auch bei diesem Fünf-Euro Schein.

Haben Sie diese 50-Cent-Münze im Geldbeutel? Dann sind Sie ein Glückspilz.

Bei ihm handelt es sich ebenfalls um einen (einzelnen) Fehldruck aus Italien - das Euro-Symbol sowie das Wertzeichen stehen auf dem Kopf und sind somit verkehrt herum auf dem goldglänzenden Iriodin-Perlglanzstreifen abgebildet. Außerdem soll Letzterer entgegengesetzt aufgedruckt worden sein.

Auch diese Euromünzen sind viel Geld wert - und unter Sammlern sehr begehrt.

So viel verlangt der Händler für seinen "falschen Fünfer"

Für sein "einzigartiges Sammlerstück" verlangt der Verkäufer auch einen stolzen Preis: 699 Euro soll das gute Stück kosten, inklusive drei Euro Versandkosten. Wenn Sie also ebenfalls so viel abstauben wollen, sollten Sie wohl schnell die Fünf-Euro-Scheine in Ihrer Geldbörse checken.

Lesen Sie auch: Diese seltenen Ü-Eier-Figuren sind sogar bis zu tausende Euro wert - schnell checken!

jp

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.  
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.   © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

Fälschungssicher?

Video: Glomex

Rubriklistenbild: © eBay/katminal75 (Screenshot)

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