Hilfe gefällig?

So wechseln Sie bequem Ihren Stromanbieter

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Wer einen neuen Stromanbieter sucht, kann damit auch einen Wechseldienst beauftragen. Die Zeitschrift "Finanztest" hat deren Angebote untersucht. Foto: Franziska Gabbert

Die Suche eines günstigeren Stromanbieters kann mühsam sein. Wer die Zeit und Nerven dafür nicht hat, kann einen Wechseldienst beauftragen. Wie geht das und welche Dienstleister sind empfehlenswert?

Berlin (dpa/tmn) - Häufig lohnt sich ein Wechsel des Stromanbieters. Mittlerweile gibt es mehrere Dienstleister, die bequemen Verbrauchern dabei helfen. Sieben der neun getesteten Dienste sind mindestens empfehlenswert, zeigt eine Untersuchung der Zeitschrift "Finanztest" (4/2019).

Ganz vorne lagen im Test vier Wechseldienste mit der Bewertung "sehr empfehlenswert": Esave, Switchup, Wechselpilot und Wechselstrom.

Über die Dienstleister fanden 27 Testhaushalte einen neuen Stromanbieter. Der Wechsel und die Tarifauswahl klappten in allen Fällen problemlos. So wurden unseriöse Stromanbieter herausgefiltert, die einige Monate später Insolvenz anmelden mussten.

Manche Wechseldienste waren kostenlos für den Verbraucher, weil der neue Versorger die Provision zahlte, andere verlangten vom Kunden für die Vermittlung eine Provision. Dennoch konnten die Tester sparen - je nach vorherigen Stromkosten zwischen rund 70 und mehr als 400 Euro in einem Jahr.

Und so geht es: Verbraucher erhalten die Tarifvorschläge je nach Anbieter per E-Mail oder über einen Onlinerechner. Dafür sollten sie ihren Jahresverbrauch sowie den derzeitigen Stromanbieter und Tarif kennen und auf der Internetseite des Anbieters eingeben.

Mit der Wahl eines neuen Tarifs beauftragen sie den Dienstleister mit dem Wechsel. Die Strompreise können schwanken und sich zwischen Empfehlung und Vertragsabschluss noch leicht verändern. Wenige Monate, bevor die Kündigungsfrist für den neuen Vertrag endet, schickt der Wechseldienst neue Tarifvorschläge.

Test: Stromwechsel-Helfer

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