Was Sie jetzt schon beachten sollten

Steuererklärung 2020: Darum sollten Sie von Ihrem Homeoffice schon jetzt ein Foto machen

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In der Coronakrise wird die Wohnung für viele Beschäftigte zum Heimbüro. (Symbolbild)

Coronabedingt mussten viele Beschäftige ihre Arbeit ins Homeoffice verlagern. Lassen sich die Kosten fürs heimische Arbeitszimmer womöglich absetzen?

  • Viele Beschäftigte mussten wegen der Coronakrise ins Homeoffice* wechseln.
  • Steuerexperten haben einen Tipp für die Steuererklärung 2020.
  • Möglicherweise würden die Bestimmungen zum Arbeitszimmer wegen der Coronakrise gelockert.

Steuererklärung 2020: Was lässt sich im Homeoffice steuerlich absetzen?

In der Coronakrise hieß es für viele Beschäftige: Ab ins Homeoffice. So saßen und sitzen aktuell noch viele Mitarbeiter an einem Arbeitstag mit ihrem Laptop daheim. Daneben liegen ein Headset, das Handy und was man sonst noch alles braucht.

Viele fragen sich deshalb gerade jetzt: Lassen sich die Kosten fürs Homeoffice* von der Steuer absetzen? 

Da wäre vor allem die Frage nach dem Arbeitszimmer. So ist die rechtliche Lage bisher: "Geht es um die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer, ist die Rechtssprechung eindeutig", zitiert die Deutsche Presse-Agentur (dpa) Uwe Rauhöft vom Bundesverband Lohnsteuerhilfe (BLV). Der Bundesfinanzhof (BFH) entschied 2016, dass Aufwendungen für "einen in die häusliche Sphäre eingebundenen Raum, der mit einem nicht unerheblichen Teil seiner Fläche auch privat genutzt wird" nicht als Betriebsausgaben beziehungsweise Werbungskosten berücksichtigt werden (Az.: X R 32/11). Einen Schreibtisch im Durchgangszimmer oder die Arbeitsecke im Wohnzimmer akzeptierte das Finanzamt also bisher nicht.

Anerkannt wird das häusliche Arbeitszimmer normalerweise nur, wenn es sich um einen abgeschlossenen Raum handelt, der wie ein Büro eingerichtet ist und fast nicht privat benutzt wird. Als Faustregel gilt laut Rauhöft: 90 Prozent der Nutzung sollte in etwa beruflich und 10 Prozent dürfen privat sein.

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Steuererklärung 2020: Experten hoffen auf Lockerungen durch Coronakrise

Wer kein eigenes Arbeitszimmer* hat, sollte sich aber nicht entmutigen lassen. "Machen Sie die Kosten für das Arbeitszimmer im kommenden Jahr geltend", zitiert die dpa Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Denn: Der Bund der Steuerzahler will sich ebenso wie die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) dafür einsetzen, dass die Bestimmungen zur steuerlichen Anerkennung von heimischen Arbeitsplätzen angesichts der Corona-Krise gelockert werden.

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Steuererklärung 2020: Homeoffice als möglichen Nachweis fürs Finanzamt fotografieren

Beschäftigte, die jetzt im Homeoffice arbeiten, sollten sich daher entsprechend für die Steuererklärung 2020 vorbereiten: "Machen Sie ein Foto von ihrer Arbeitssituation", so der Tipp der Steuerexpertin. Arbeitnehmer sollten sich außerdem eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers ausstellen lassen, in welchem Zeitraum ihr Arbeitsplatz im Unternehmen nicht zur Verfügung stand und deshalb von zu Hause aus gearbeitet werden musste, rät die VLH.

Ähnlich äußert sich der Finanzexperte Udo Reuß in einem Interview auf Stern.de. Er empfiehlt betroffenen Arbeitnehmern im Homeoffice, dass sie ein Foto von ihrem gerade umgestalteten Raum  als Nachweis machen sollten. Denn wenn sie im nächsten Jahr ihre Steuererklärung machten und der Raum dann wieder als Gästezimmer eingerichtet sei, könne man das eventuell nicht mehr entsprechend nachweisen.

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Steuererklärung 2020: Kosten für Telefon und Internet daheim absetzen

Stiftung Warentest rät zudem: "Laufende Kosten für den privaten Telefon- und Internet­anschluss  können sie teil­weise absetzen, wenn sie ihn auch beruflich einsetzen."

Wie steht es mit grundsätzlich mit Arbeitsmitteln? Wer den voriges Jahr gekauften PC auch im Job braucht, könne solche Arbeits­mittel mit einem Kauf­preis bis zu 952 Euro inklusive Mehr­wert­steuer sofort in voller Höhe absetzen, rät Stiftung Warentest. "Damit lässt sich leicht die 1.000-Euro-Werbungs­kostenpauschale über­springen. Ausgaben für Sachen, die Steuerzahler zu 90 Prozent beruflich nutzen, können sie komplett als Werbungs­kosten ansetzen, dazu gehören auch Büromöbel."

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Steuererklärung 2020: Auch teurere Arbeitsmittel lassen sich absetzen

Manche Dinge würden zu größeren Teilen zwar privat genutzt. "Sie zählen sogar dann noch als Arbeits­mittel, wenn sie nur zur Hälfte beruflich genutzt werden. Allerdings kann dann nur der berufliche Kosten­anteil in der Steuererklärung geltend gemacht werden."

Bei teurere Arbeit­mitteln gelte: "Einen Kauf­preis über 952 Euro müssen Steuerzahler gleich­mäßig auf die Jahre der voraus­sicht­lichen Nutzungs­dauer des Gegen­stands aufteilen. Im Jahr des Kaufs werden die Kosten monats­genau aufgeteilt."

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Quellen: dpa, Stern.de

ahu

"Gut und günstig": Diese zehn Marken lieben die Deutschen - doch Sieger ist nicht Aldi

Platz 10: Ikea - Ob Billy-Regal oder Pax-Kleiderschrank: Viele Deutsche verbringen ganze Samstage mit ihrer Familie in der schwedischen Möbelhaus-Kette, die für ihre günstigen Preise bekannt ist. Kein Wunder also, dass der Einrichtungskonzern es 2019 unter die Preis-Leistungs-Sieger geschafft hat.
Platz 10: Ikea - Ob Billy-Regal oder Pax-Kleiderschrank: Viele Deutsche verbringen ganze Samstage mit ihrer Familie in der schwedischen Möbelhaus-Kette, die für ihre günstigen Preise bekannt ist. Kein Wunder also, dass der Einrichtungskonzern es 2019 unter die Preis-Leistungs-Sieger geschafft hat. © dpa / Jens Kalaene
Platz 9: Amazon - Der Online-Versandriese wächst und wächst - trotz umstrittener Mitarbeiterpraktiken. In der Untersuchung konnte er auf einer Skala von -100 bis +100 Punkte 44,2 Punkte abstauben. Zwar ist er im Vergleich zum Vorjahr abgestiegen (damals belegte Amazon Platz sechs im Ranking), dennoch hält er sich immer noch hartnäckig in der Top 10.
Platz 9: Amazon - Der Online-Versandriese wächst und wächst - trotz umstrittener Mitarbeiterpraktiken. In der Untersuchung konnte er auf einer Skala von -100 bis +100 Punkte 44,2 Punkte abstauben. Zwar ist er im Vergleich zum Vorjahr abgestiegen (damals belegte Amazon Platz sechs im Ranking), dennoch hält er sich immer noch hartnäckig in der Top 10. © dpa / Uli Deck
Platz 8: C&A - Neben H&M ist die deutsche Modekette einer der Lieblinge der Deutschen in Sachen Fashion. Allerdings musste der Konzern ebenfalls Punkte einbüßen - und bekam 2019 "nur" 44,8 Punkte.
Platz 8: C&A - Neben H&M ist die deutsche Modekette einer der Lieblinge der Deutschen in Sachen Fashion. Allerdings musste der Konzern ebenfalls Punkte einbüßen - und bekam 2019 "nur" 44,8 Punkte. © dpa / Christian Charisius
Platz 7: Rossmann - Die deutsche Drogeriemarktkette hält sich standhaft gegenüber der Konkurrenz von dm und Müller. Dieses Jahr landete sie mit 45,8 Punkten auf Rang sieben.
Platz 7: Rossmann - Die deutsche Drogeriemarktkette hält sich standhaft gegenüber der Konkurrenz von dm und Müller. Dieses Jahr landete sie mit 45,8 Punkten auf Rang sieben. © dpa / Peter Kneffel
Platz 6: eBay Kleinanzeigen - Tauschen, sammeln oder verkaufen: Auf der Online-Markt-Plattform können die Deutschen Gebrauchtes und Neues nach Belieben an den Mann (oder Frau) bringen. Mit Erfolg. Mit 47,0 Punkten belegt eBay Kleinanzeigen Platz sechs.
Platz 6: eBay Kleinanzeigen - Tauschen, sammeln oder verkaufen: Auf der Online-Markt-Plattform können die Deutschen Gebrauchtes und Neues nach Belieben an den Mann (oder Frau) bringen. Mit Erfolg. Mit 47,0 Punkten belegt eBay Kleinanzeigen Platz sechs. © dpa / Monika Skolimowska
Platz 5: Balea - Nicht nur die Drogeriemarktkette dm, sondern auch ihre Hausmarke hat es in die Top 5 geschafft. Und sie ist beliebter denn je: Mit 47,2 Punkten konnte sie im Vergleich zum Vorjahr gleich drei Plätze aufsteigen.
Platz 5: Balea - Nicht nur die Drogeriemarktkette dm, sondern auch ihre Hausmarke hat es in die Top 5 geschafft. Und sie ist beliebter denn je: Mit 47,2 Punkten konnte sie im Vergleich zum Vorjahr gleich drei Plätze aufsteigen. © dpa / Uli Deck
Platz 4: Aldi Süd - Der Discounter hält seine Platzierung von 2018 und landete wieder mit 47,5 Punkten auf dem vierten Platz.
Platz 4: Aldi Süd - Der Discounter hält seine Platzierung von 2018 und landete wieder mit 47,5 Punkten auf dem vierten Platz. © dpa / Sina Schuldt
Platz 3: Deichmann - "Markenschuhe so günstig" - das gefällt auch vielen Deutschen, weshalb es der Schuhkonzern auf das Siegertreppchen geschafft hat. Damit behält er ebenfalls seinen Platz vom Vorjahr (52,1 Punkte).
Platz 3: Deichmann - "Markenschuhe so günstig" - das gefällt auch vielen Deutschen, weshalb es der Schuhkonzern auf das Siegertreppchen geschafft hat. Damit behält er ebenfalls seinen Platz vom Vorjahr (52,1 Punkte). © dpa / Marc Tirl
Platz 2: dm - Sie ist und bleibt des Deutschen liebste Drogeriemarktkette: dm. Mit 53,8 Punkten schoss dm auf den zweiten Platz - und damit fünf Plätze vor seinem Erzrivalen Rossmann.
Platz 2: dm - Sie ist und bleibt des Deutschen liebste Drogeriemarktkette: dm. Mit 53,8 Punkten schoss dm auf den zweiten Platz - und liegt damit fünf Plätze vor seinem Erzrivalen Rossmann. © dpa / Uli Deck
Platz 1: Lidl - "Lidl lohnt sich": Diesem Slogan vertrauen offenbar viele Deutsche - so konnte sich der Discounter 2019 die Poleposition mit 54,5 Punkten ergattern. Laut den meisten befragten Deutschen bietet er das beste Preis-Leistungs-Verhältnis an.
Platz 1: Lidl - "Lidl lohnt sich": Diesem Slogan vertrauen offenbar viele Deutsche - so konnte sich der Discounter 2019 die Poleposition mit 54,5 Punkten ergattern. Laut den meisten befragten Deutschen bietet er das beste Preis-Leistungs-Verhältnis an. © dpa / Matthias Balk

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