Hunderte Münzen betroffen

Unglaubliche Fehlprägung: Diese Euro-Sammlermünze überrascht sogar Experten

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Eine Gedenkmünze aus dem letzten Jahr weist eine einzigartige Fehlprägung auf.

Wie es scheint, ist eine einzigartige Euro-Sammlermünze mit Fehlprägung im Umlauf. Sogar ein Experte ist von dem Manko überrascht - aus einem bestimmten Grund.

Zum Gedenken an den 100. Geburtstag des deutschen Chemikers Ernst Otto Fischer ließ die Bundesregierung im letzten Jahr etwa zwei Millionen 20-Euro-Sammlermünzen aus Sterlingsilber prägen. Doch einige Hundert von ihnen sollen ein besonderes Manko vorweisen.

20-Euro-Gedenkmünze: Bei dieser Fehlprägung staunt sogar der Experte

Die Bildseite der Münze zeigt das künstlerisch gestaltete Modell des Dibenzolchroms, wie es Fischer entdeckte. Die organometallische Vebindung weist eine Doppelkegelstruktur mit zwölf Kohlenstoffatomen und einem größerem Chromatom vor. Für seine Entdeckung erhielt der Chemiker im Jahre 1973 den Nobelpreis. So sieht die Sammlermünze ohne Fehlprägung aus - es sind insgesamt 13 Punkte zu sehen:

Allerdings unterlief der Bundesregierung wohl bei einigen Hundert Münzen ein Prägefehler wie Guy Franquinet, IHK-Sachverständiger im Bereich Numismatik, dem Online-Portal Express erklärte: "Irgendetwas muss zwischen Stempel und Rohling gekommen sein, so dass plötzlich 14 Punkte zu sehen sind."

Auch interessant: Wer diese 2-Euro-Münze besitzt, könnte 54.000 Euro reicher werden - doch Experte warnt.

Was jedoch noch verwunderlicher ist: Auf jeder Münze scheint dieses 14. Atom an anderer Stelle aufzutauchen. Jede Fehlprägung ist also einzigartig

Franquinet, der schon seit 1983 Sachverständiger ist, habe so etwas vorher noch nie erlebt: "Wer einen der relativ seltenen Fehldrucke besitzt, könnte beim Verkauf sicher ein bisschen mehr dafür bekommen." Im normalen Handel kostet die Münze 34,95 Euro.

Lesen Sie auch: Münze bricht alle Rekorde: Dieses 50-Cent-Stück ist fünf Millionen Euro wert.

Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.  © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.  © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.  © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.  
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.    © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.  © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.  © pixabay

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