Diebstahl

Versicherung erfragt nach Einbruch das Aktenzeichen

Betroffene sollten Einbruchsspuren erst nach Rücksprache mit ihrer Hausratversicherung beseitigen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn
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Betroffene sollten Einbruchsspuren erst nach Rücksprache mit ihrer Hausratversicherung beseitigen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Wer einen Einbruch in den eigenen vier Wänden bemerkt, sollte sofort die Polizei rufen und nicht zu früh ans Aufräumen denken. Nur dann zahlt später die Versicherung.

Hamburg (dpa/tmn) - Nach einem Einbruch zahlt die Hausratversicherung für gestohlenes und beschädigtes Inventar. Versicherte sollten sich nach dem Hinweis an die Polizei so schnell wie möglich bei der Versicherung melden.

Dabei halten sie am besten direkt das Aktenzeichen oder die Tagebuchnummer parat, unter der die Polizei den Fall aufgenommen hat, rät der Bund der Versicherten.

Betroffene erhalten diese von der zuständigen Polizeidienststelle. Die Versicherung prüft später ihre Leistungspflicht und kann sich dafür auch über die Ermittlungen informieren. Mit einem Anruf beim Versicherer können Betroffene das Vorgehen erfragen. Sie bekommen dann zudem ein Schadenformular zugeschickt, das sie ausfüllen müssen.

Die Einbruchsspuren sollten Versicherte erst nach Rücksprache mit der Versicherung beseitigen. Denn diese möchte sich eventuell selbst ein Bild von der Lage machen. Ist eine Veränderung nötig, fotografieren Versicherte den Zustand am besten zuvor genau.

Sowohl die Polizei als auch die Versicherung brauchen zudem eine sogenannte Stehlgutliste. Darin tragen die Einbruchsopfer alle entwendeten Gegenstände ein. Von Vorteil ist, wenn man Fotos oder Rechnungsbelege der gestohlenen Gegenstände hat. Gerade bei teuren Gegenständen sollten Versicherte daher immer Nachweise über den Wert und Besitz aufbewahren, rät der Bund der Versicherten. Sonst kann man einen Zeugen benennen, der den Besitz bestätigt.

Nicht immer ersetzt die Versicherung dann den vollen Schaden: Neben der Versicherungssumme sind etwa vertraglich bestimmte Entschädigungsgrenzen zu beachten.

Infoblatt des Bundes der Versicherten

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