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Champignons lagern: Mit Zeitungspapier halten Sie komischen Geruch fern

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Von: Anne Tessin

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Pilze halten sich nicht lange im Kühlschrank, aber mit Zeitungspapier können Sie das Leben von Champignons, Steinpilzen und Co. deutlich verlängern. So geht‘s.

Traditionell ist der Spätsommer und Herbst Pilzsaison, aber mittlerweile verwendet man Champignons, Pfifferlinge oder Steinpilze das ganze Jahr über in der Küche, zum Beispiel für köstliches Steinpilz-Risotto. Im Supermarkt gekauft, halten sich die Kappen, die übrigens nicht zum Gemüse zählen, leider nur ein paar Tage im Kühlschrank. Macht sich der muffige Geruch breit, sind die Pilze verdorben und Sie sollten Sie in den Müll schmeißen. Aber Sie können die Haltbarkeit von Champignons und Co. deutlich verlängern, wenn Sie Zeitungspapier in Ihrem Kühlschrank verwenden.

Champignons auf einem Schneidebrett
Für eine Pilzpfanne, herzhaften Kaiserschmarrn oder in Rahmsoße zu den Semmelknödeln – Champignons passen immer, verderben aber leicht. © Winfried Rothermel/Imago

Pilze richtig lagern: Kühl, trocken, in Zeitungspapier

Frische Pilze mögen es kühl und trocken und sind unter optimalen Bedingungen dann maximal 3 bis 5 Tage haltbar, Pfifferlinge sogar nur knappe zwei Tage – das liegt an ihrem hohen Eiweißgehalt. Im Gemüsefach Ihres Kühlschranks herrschen die idealen Temperaturen, aber einen Fehler begehen Sie vielleicht schon kurz nach dem Einkauf.

Wenn Sie Ihre Champignons einfach in der Plastikverpackungen in den Kühlschrank stellen, in der Sie sie gekauft haben, werden Sie nicht lange Freude an ihnen haben. Die Luft kann in dieser Verpackung nicht zirkulieren und die Pilze, die zu einem Großteil aus Wasser bestehen, fangen an, zu schwitzen. Dieses Kondenswasser wiederum lässt die Champignons viel schneller verderben, manchmal sogar noch im Laden.

Besser: Reiben Sie die Pilze nach dem Kauf kurz trocken ab – Waschen ist wider Erwarten aber auch kein Problem – und schlagen Sie sie dann in Zeitungspapier ein oder bewahren Sie sie in einer offenen Papiertüte auf. So wird die Feuchtigkeit gebunden, schlägt sich nicht auf den Champignons nieder und die Pilze werden nicht so schnell schlecht.

Wann sind Champignons schlecht? So erkennen Sie es

Verdorbene Pilze möchte niemand essen und deshalb sollten Sie vor dem Verzehr oder der Verarbeitung unbedingt einen Blick- und Geruchstest machen. Champigsnons sind schlecht, wenn sie:

Verdorbene Champignons gegessen – das sind mögliche Symptome

Essen Sie verdorbene Champignons, kann Ihnen eine Pilzvergiftung drohen. Typische Symptome treten dabei meist schon nach vier Stunden auf und umfassen Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen und Durchfall.

Champignons, die alle oder einen Teil dieser Merkmale aufweisen, gehören in den Müll. Haben die Pilze dagegen nur ein paar dunkle Flecken und dunkle Lamellen, riechen aber sonst noch gut, dann sind sie zwar nicht mehr frisch. Sie können sie aber noch essen, wenn Sie den Stiel so weit entfernen, dass er mit dem Champignonkopf abschließt und die Pilze gut durchbraten oder kochen. Das Aroma ist bei frischen Champignons aber intensiver. Verbrauchen Sie größere Mengen Pilze am besten in Suppen, Pilzfrikadellen oder selbstgemachten Aufstrichen.

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