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Grüner Spross im Knoblauch: Darf man ihn so noch essen?

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Von: Anne Tessin

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Gekeimter Knoblauch
Ist gekeimter Knoblauch giftig? © BEAUTIFUL SPORTS/KJPeters/Imago

Wenn Sie Knoblauch falsch lagern, kann sich ein grüner Spross aus der Mitte heraus bilden. Müssen Sie die würzige Knolle dann wegwerfen? So machen Sie es richtig.

Knoblauch verleiht vielen Gerichte die perfekte Würze und ist leicht zu verarbeiten. Er ist eine klassische Lagerware, die Sie immer im Vorrat* haben sollten, denn das Zwiebelgewächs hält sich sehr lange, wenn es nicht geschält ist. Eine intakte Knoblauchknolle bleibt mindestens acht Wochen frisch und auch sechs Monate sind durchaus möglich. Aber was, wenn der Knoblauch doch falsch oder etwas zu lange gelegen hat und einen grünen Spross gebildet hat? Kann man den gekeimten Knoblauch so noch essen, oder muss die Zehe in den Müll wie es bei gekeimten Kartoffeln der Fall ist? Die Antwort ist ganz einfach.

Der Verzehr von Knoblauch ist unbedenklich, auch wenn sich an der Zehe schon ein grüner Trieb zeigt. Sie dürfen den Knoblauch sogar samt Keim verwenden, da keine giftigen Stoffe produziert werden. Allerdings kann der Knoblauch beim Keimen deutlich an Geschmack und Substanz verlieren, je weiter die Keimung fortgeschritten ist. Verwenden Sie also im Zweifel mehr Knoblauch, als im Rezept angegeben ist.

Knoblauch richtig lagern: So verhindern Sie, dass Knoblauch keimt

Auch wenn es nicht giftig oder schädlich ist, gekeimten Knoblauch beim Kochen zu verwenden und zu essen, ist er so natürlich trotzdem nicht die erste Wahl. Sind die Zehen deutlich geschrumpft, haben zu viel Feuchtigkeit verloren oder zeigen sogar Schimmel oder faule Stellen, gehören sie in den Müll. Mit der richtigen Lagerung verhindern Sie, dass Knoblauch verdirbt und in die Tonne wandert. Die Knollen mögen es dunkel, trocken und kühl. Im Keller ist Knoblauch also am besten aufgehoben. Haben Sie keinen kühlen Keller zur Verfügung, bewahren Sie den Knoblauch zumindest dunkel und trocken im Vorratsschrank oder in speziellen Töpfen oder Aufbewahrungskisten auf.

Damit der Knoblauch so lange frisch bleibt wie möglich, einzelne Zehen halten sich immerhin noch zehn Tage bis drei Wochen, müssen Sie ihn außerdem aus einer eventuellen Verpackung aus Plastikfolie lösen, damit er luftig lagert. Und wenn Sie den gekeimten Knoblauch doch nicht essen wollen? Dann pflanzen Sie ihn einfach mit dem Keim nach oben ein und ziehen Sie sich Ihre eigenen Knoblauchpflanze. (ante) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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