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Geheimtipp für Geschmack: Diese einfache, aber feine Zutat sollten Sie immer im Haus haben

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Von: Anne Tessin

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geklärte Butter
Geklärte Butter ist der erste Schritt auf dem Weg zur perfekten Nussbutter. © Isabelle Rozenbaum/Imago

Einfache Zutaten mit einer großen Wirkung – dazu gehört die Nussbutter. Sie zaubert aus Rührei, Pasta und Co. einen Hochgenuss und so machen Sie sie selbst.

Eines vorneweg, Nussallergiker können die Nussbutter ganz ohne Sorge genießen. An der Herstellung dieser Köstlichkeit ist nicht eine Nuss beteiligt. Der Name rührt vom nussigen Aroma der Nussbutter her, das vielen Gerichten wie Semmelknödel*, Pasta, aber auch Rührei und Co. einen feinen Geschmack verleiht. Sie können Nussbutter ganz einfach herstellen. So geht‘s.

Nussbutter: Diese Zutaten brauchen Sie

Butter. Mehr brauchen Sie nicht für Nussbutter.

Praktisch: Das müssen Sie beachten, wenn Sie beim Kochen und Backen Butter durch Öl ersetzen wollen.

Einfaches Rezept: So bereiten Sie die Nussbutter richtig zu

  1. Geben Sie ein Stück Butter in einen Topf und lassen Sie sie langsam und sanft schmelzen. Sie darf dabei nicht bräunen.
  2. Gießen Sie die Butter danach durch ein Passiertuch. Auch ein Kaffee- oder Teefilter eignet sich. Wer diesen Schritt sparen will, kauft direkt geklärte Butter (Ghee) und verarbeitet diese weiter.
  3. Erhitzen Sie die Butter nun mäßig in einem Topf oder einer Pfanne, bis das Eiweiß gerinnt, die Butter eine goldgelbe bis hellbraune Farbe annimmt und das Wasser komplett verdampft ist. Die Temperatur darf nicht zu hoch werden, sonst wird die Nussbutter bitter.
  4. Nun kann die Butter nochmal durch einen Filter gegossen werden, um auch noch die letzten Schwebstoffe herauszufiltern.

Süßrahm oder mildgesäuert: Welche Butter sollten Sie zum Backen und Brotschmieren nehmen?

Je brauner das Eiweiß in der Butter wird, desto nussiger wird das Aroma. Der Geschmack kommt vom karamellisierten Milchzucker. Sie können die Nussbutter beim Kochen verwenden, damit Rührei auf dem Teller verfeinern, oder sie auch direkt statt einer Soße reichen.

So lange ist die Nussbutter haltbar

Wenn die Nussbutter abgekühlt ist, füllen Sie sie in einen Behälter, verschließen Sie diesen luftdicht und bewahren die Nussbutter im Kühlschrank auf. Sie härtet nach einer Weile aus und muss dann vor der Verwendung als Soße wieder geschmolzen werden. Zum Verfeinern von Gerichten können Sie die Nussbutter direkt verwenden. Gut gekühlt ist die Nussbutter mindestens 14 Tage haltbar. (ante) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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