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Pfeifen Sie auf den Packungshinweis: Mit diesem Trick soll Pizza noch knuspriger werden

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Von: Maria Wendel

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Rosmarinzweig auf einer gebackenen Pizza.
Die Zubereitung von Tiefkühlpizza gelingt einfach, aber mit kleinen Tricks können Sie noch mehr herausholen. © Bernd Juergens/Imago

Halten Sie sich immer an die Anleitung auf der Pizza-Packung? Dann wird Sie dieser Trick verblüffen, der etwas ganz anderes vorschlägt.

Tiefkühlpizza* ist nicht jedermanns Geschmack, aber sie bietet unbestreitbar einige Vorteile: man muss nichts selber machen (weder Hefeteig noch Belag) und sie ist blitzschnell fertig. Gerade nach Feierabend ist Pizza deshalb ein beliebtes Fertiggericht. Haben Sie sich bisher immer an die Anleitung auf der Rückseite der Verpackung gehalten? Welchen Punkt Sie dabei ganz einfach ignorieren können und warum das Ergebnis dadurch noch besser wird, lesen Sie hier.

Auch interessant: So haben Sie Tiefkühlpizza bestimmt noch nie zubereitet: „Es ist eben doch nicht alles schlecht auf TikTok“.

Tiefkühlpizza: Ofen nicht vorheizen, dafür die Pizza auftauen lassen

Normalerweise lautet die Anleitung auf Tiefkühlpizzen so: Backofen vorheizen, Pizza aus dem Gefrierfach holen und auspacken, ab in den Ofen und in 12-15 Minuten fertig backen. Pfiffige Pizza-Liebhaber haben aber inzwischen einen simplen Trick herausgefunden, durch den die Pizza besser werden soll – ohne viel Aufwand und entgegen der typischen Zubereitungsempfehlungen. Und zwar besagt der Tipp, dass Sie die Pizza nicht direkt vom Tiefkühlfach zum Ofen transportieren sollen – sondern die Pizza zunächst auftauen lassen sollen. Dadurch soll der Pizzarand knuspriger werden und der Belag weniger verbrannt. Dadurch können Sie sich außerdem das Ofenvorheizen sparen. Behalten Sie die Pizza im Auge, damit sie nicht zu dunkel wird. Denn aufgetaut verringert sich die angegebene Backzeit für eine Pizza. Was auch der Grund für die Zubereitungsempfehlungen auf Tiefkühlpizzen ist.

Lesen Sie auch: Tiefkühlpizza-Teig knusprig wie in der Pizzeria: Mit einem einfachen Trick.

Darum wird diese Zubereitungsart nicht auf der Tiefkühlpizza-Packung empfohlen

Ein Produkt hat nur optimale Qualität, wenn es nach den Verpackungshinweisen gelagert und zubereitet wurde. Diese sind standardisiert, das heißt, die Tiefkühlpizza wurde beim Hersteller geprüft und unter den genannten Bedingungen zubereitet. Nur wenn Sie sich an dieselben Schritte halten – und die Pizza tiefgefroren in den Backofen schieben –, kann der Hersteller ein optimales Ergebnis garantieren. Aus demselben Grund sollen Sie laut Packungsangabe den Ofen vorheizen. Der Grund für das Vorheizen ist nämlich nur der, dass dann eine genaue Backzeit für ein Gericht angegeben werden kann. Öfen sind schließlich unterschiedlich und haben eine unterschiedlich lange Aufheizdauer: Die Backzeit würde stark variieren. Hersteller von Tiefkühlgerichten sichern sich so gegen Kundenbeschwerden ab. Hinweise, bei welchen Gerichten Sie sich dennoch das Vorheizen sparen können, finden Sie im Artikel Backofen vorheizen: Ist es sinnvoll oder doch Energieverschwendung? Übrigens: Stundenlang oder über Nacht sollten Sie eine aufgetaute Tiefkühlpizza auch nicht herumliegen lassen. Nehmen Sie sie nur rechtzeitig aus dem Tiefkühlfach und lassen Sie sie auftauen, aber dann sollten Sie die direkt im Ofen zubereiten. (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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