Straffes Programm

Schlank in einem Tag? So soll die 24-Stunden-Diät Ihr Fett schmelzen

Ihre Waage zeigt zu viel an? Dann setzen Sie auf die nächsten 24 Stunden.
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Ihre Waage zeigt zu viel an? Dann setzen Sie auf die nächsten 24 Stunden.

Sie wollen ein paar Pfunde loswerden und das am besten schon morgen? Das klingt nach einem unerfüllbaren Wunsch, aber die 24-Stunden-Diät soll ihn erfüllen.

  • Abnehmen verbinden viele mit einem langwierigen, unangenehmen Prozess.
  • Die 24-Stunden-Diät soll das Abnehmen erleichtern und verkürzen.
  • Kann das wirklich funktionieren?

Abnehmen dauert - zuweilen sehr lange. Kein Wunder, schließlich hat man sich die überflüssigen Pfunde* ja auch nicht in kurzer Zeit angefuttert, sondern meist über Monate oder sogar Jahre.

Da das Abnehmen so mühsam ist, verfallen viele Diät-Willige nach einem motivierten Start meist schnell wieder in alte Muster und die Anzeige auf der Waage bleibt beim Ausgangsgewicht. Aber die 24-Stunden-Diät soll das Dilemma auflösen.

24-Stunden-Diät verspricht schnelle Erfolge beim Abnehmen

Wer schon ein paar Abnehmversuche hinter sich hat, der kennt die traurige Wahrheit: Am Anfang nimmt man meist nur Wasser ab. Um diesem Effekt entgegenzuwirken und von Anfang an die Fettreserven anzugreifen und das Körpergewicht dauerhaft zu reduzieren*, leeren Sie bei der 24-Stunden-Diät zunächst Ihre Kohlenhydratspeicher.

Ganz ohne "Schweiß und Tränen" kommt der Erfolg aber leider nicht zu Ihnen. Der "Erfinder" der 24-Stunden-Diät Achim Sam setzt auf hartes Intervalltraining, das Sie an Ihre Grenzen führt. Dies soll Ihren Stoffwechsel auf Fettverbrennung trimmen.

Schlank im Schlaf Diät: Mit diesem Plan schmilzt Ihr Fett

24-Stunden-Diät lässt mit Sport Fett schmelzen - mit der richtigen Vorbereitung und Nachsorge

Damit die Fettverbrennung auf Hochtouren laufen kann, sollen Sie laut Sams etwa zwei Stunden vor dem Training nichts mehr essen und unbedingt auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Cola verzichten.

Nach dem Sport dürfen Sie dann essen, aber nur eine eiweißreiche Mahlzeit ohne Kohlenhydrate, z.B. Hühnerbrust mit Salat oder Käse.

Es wird Sie freuen zu lesen, dass Sie nicht nur reduziert essen und hart trainieren müssen, sondern auch viel schlafen dürfen. Ihr Körper braucht diese Erholungsphasen, um effektiv Fett verbrennen zu können.

Auch interessant: Stoffwechselkur - So verlieren Sie bis zu zehn Kilo in drei Wochen

Sagen Sie Ihren Pfunden den Kampf an - in Rekordzeit.

24-Stunden-Diät eigentlich eine "Mogelpackung"

Allgemeiner Kalorienbedarf pro Tag

Frau: etwa 1.330 bis 2.200 kcal

Mann: etwa 1.900 bis 2.600 kcal

Auf den ersten Tag mit Training folgt der eigentliche Diättag - die 24-Stunden-Diät ist also eigentlich eine kleine "Mogelpackung", da Sie sich nicht nur 24 Stunden damit beschäftigen müssen. Am zweiten Tag steht auch ein Training auf dem Programm, aber ein deutlich leichteres Ausdauertraining, um die Fettverbrennung auf Trab zu halten.

Dafür dürfen Sie an diesem Tag aber nur sehr begrenzt Kalorien zu sich nehmen:

  • Frauen: 800-900 Kalorien
  • Männer: 1.000-1.100 Kalorien

Verzichten Sie dabei auf Kohlenhydrate und setzen Sie weiterhin auf eiweißreiche Speisen wie Rührei, Hähnchenbrust, Fisch und Käse.

Schnell abnehmen: Eignet sich die 24-Stunden-Diät für Sie?

Fragen Sie sich, ob Sie es mal mit der 24-Stunden-Diät versuchen und sich das Konzept von Achim Sam genauer ansehen sollten? Dieses Programm ist wirklich nur für kleine Kiloschritte geeignet. Wenn Sie vor einem Event ein bis zwei Kilo verlieren wollen, um ohne Schnappatmung in eine Hose oder ein Kleid zu passen, dann können Sie es mit dieser Blitzdiät versuchen. Zur langfristigen Gewichtskontrolle eignet sich diese Diät nur, wenn Sie sie pro Woche ein- bis zweimal durchführen, am besten natürlich am Wochenende.

Haben Sie einen längeren Diät-Weg vor sich, sollten Sie sich auf langfristige Ernährungsumstellungen und Sportprogramme konzentrieren. Aber auch auf diesem Weg kann ein sogenannter "Booster" guttun, um Bewegung in den Zeiger auf Ihrer Waage zu bringen. Dann kommt die 24-Stunden-Diät gerade recht, da sie mit relativ wenig zeitlichem Aufwand viel Wirkung zeigt.

Wichtig: Haben Sie starkes Übergewicht mit einem BMI über 30, sind Sie schwanger oder haben gesundheitliche Probleme, müssen Sie von solchen Crash-Diäten die Finger lassen und sich lieber von einem Arzt oder einem Ernährungscoach beraten lassen.

Lesen Sie auchSo purzeln die Pfunde - Mit Intervallfasten in einer Woche fünf Kilo abnehmen

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Aufgedeckt: Das sind die zehn größten Abnehm-Irrtümer

Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate.
Diät-Mythos Nummer 1: Alkoholfreies Bier macht nicht dick - das stimmt allerdings nur bedingt. Zwar enthält es weniger Alkohol als normales Bier, dennoch liefert es genug Kalorien durch die enthaltenen Kohlenhydrate. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken.
Diät-Mythos Nummer 2: Wer nicht frühstückt, nimmt schneller ab - für Frühstücksmuffel gilt das vielleicht, doch Menschen mit einem niedrigen Blutzuckerspiegel sollten lieber davon Abstand nehmen. Tipp: Morgens eine Scheibe Vollkornbrot plus Eiweiß in Form von Käse oder magerem Schinken hält lange satt. Außerdem bewahrt es vor Heißhungerattacken. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen.
Diät-Mythos Nummer 3: Weißes Fleisch ist gesünder als rotes - auch das stimmt nur bedingt. Schließlich versorgen die mageren Stücke von Rind & Co. (zum Beispiel Filet) mit viel Eiweiß und wertvollen Nährstoffen. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran.
Diät-Mythos Nummer 4: Wer raucht, nimmt ab - schließlich soll das regelmäßige Paffen den Appetit zügeln. Fest steht: Rauchen beeinflusst den Stoffwechsel, doch auf Dauer gewöhnt sich der Körper daran. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an.
Diät-Mythos Nummer 5: Mit Ausdauertraining nimmt man ab, mit Krafttraining nicht - das stimmt so nicht. Schließlich verbrauchen Muskeln auf Dauer mehr Fett. Tipp: Wer beides kombiniert, kurbelt die Fettverbrennung richtig an. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick.
Diät-Mythos Nummer 6: Wer viel Obst isst, wird schnell schlank - auch das ist nur bedingt richtig. Obstsorten wie Banane, Trauben oder exotische Früchte enthalten viel Fruchtzucker. Und wer zu viel davon zu sich nimmt, der bleibt auch dick. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller.
Diät-Mythos Nummer 7: Nudeln machen dick - das entspricht nicht der Wahrheit. Schließlich muss man differenzieren, welche Nudelsorte und welche Soße man dazu wählt. Tipp: Vollkorn lässt den Blutzuckerspiegel nicht so schnell in die Höhe schießen und sättigt schneller. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann.
Diät-Mythos Nummer 8: Süßstoffe sind gesünder als Zucker - jein. Süßungsmittel wie Aspartam sollen Studien zufolge tatsächlich eher schädlich für den Körper sein. Diesem wird zwar Süße vorgetäuscht, aber es kommt keine an. Die Folge: Er schüttet Insulin aus, was wiederum auf Dauer zu Heißhungerattacken führen kann. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung.
Diät-Mythos Nummer 9: Wer zu spät isst, nimmt nicht ab - wichtig ist allerdings nicht, wann man die Kalorien zu sich nimmt, sondern wie viele. Allerdings tun sich viele leichter, wenn sie die meisten Kalorien früher am Tag zu sich nehmen - und abends vor dem Zubettgehen weniger essen. Das dankt Ihnen sicherlich auch Ihre Verdauung. © pixabay
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen.
Diät-Mythos Nummer 10: Fünf kleine Mahlzeiten sind besser als drei große - so lautete lange die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Doch diese rät nun lieber zu drei Mahlzeiten pro Tag. Der Grund dafür: Erwachsenen (die großteils am Schreibtisch sitzen) reichen drei Mahlzeiten völlig aus. Schließlich kann der Körper so in den Stunden dazwischen in Ruhe verdauen und Fett verbrennen. © pixabay

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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