Will ihr Leben retten

Arzt sieht Frau in TV-Show - und entdeckt Seltsames an ihrem Hals

Was für ein Zufall: Ein Arzt sieht eine Kandidatin in einer TV-Show. Er entdeckt etwas Gefährliches an ihrem Hals – und rettet so ihr Leben.

Nicole McGuinness hatte unsagbares Glück im Unglück: Die 32-jährige US-Amerikanerin war kürzlich zu Gast bei einer Fernsehsendung. Ein Zuschauer namens Erich Voigt sah sie dort zufällig – und bemerkte eine komische Beule an ihrem Hals. Voigt, der von Beruf Arzt ist, war sofort alarmiert.

Arzt entdeckt Beule auf Hals einer TV-Kandidatin - und sucht sie auf Facebook

"Ich habe an ihrem Hals plötzlich einen Klumpen bemerkt", berichtete er der New York Post. "Der Klumpen stand ziemlich hervor und ich dachte mir sofort, dass sie ein gesundheitliches Problem haben muss." Da er vermutete, dass es sich um etwas Lebensgefährliches handelte, musste er schnell handeln.

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Also machte Voigt einen Screenshot von der TV-Szene und postete das Video auf Facebook. Um schneller an Informationen zu kommen, versah er es mit dem passenden Hashtag der Show und schrieb darunter folgendes: "Ich habe gerade eine Show im Fernsehen gesehen und bei einer Frau eine Beule an ihrer linken Schilddrüse gesehen. Bei ihr sollte man mal eine Ultraschall-Aufnahme machen und sie einer Biopsie unterziehen."

Krebsdiagnose per Zufall: Kann die Frau geheilt werden?

Nur kurze Zeit später soll Voigt bereits den Namen der jungen Frau herausgefunden und sie über das soziale Netzwerk kontaktiert haben. Diese nahm Voigts Worte ernst und ließ sogleich einen umfassenden Check durchführen. Dabei stellte sich heraus, dass McGuinness an Schilddrüsenkrebs leidet. Das Traurige daran: Die 32-Jährige soll bereits einen Hirntumor besiegt haben. Nun wird sie gegen die neue Erkrankung behandelt.

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Dennoch ist McGuinness froh, dass der Krebs früh genug erkannt werden konnte. Sie zeigt sich optimistisch, dass sie die Krankheit erneut besiegen kann. Um dem Arzt für seine aktive Mithilfe zu danken, sollen sich die beiden schließlich ebenfalls in einer Sendung getroffen haben.

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jp

Achtung: Diese vier Erreger können Krebs auslösen

Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich.
Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich. © picture-alliance/ dpa/ dpaweb
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. 
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen.   © pixabay
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken.
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken. © pixabay
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll.
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll. © pixabay/jrvalverde

Rubriklistenbild: © Facebook / Erich P Voigt (Screenshot)

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