Ran an die Stöcke

Beim Nordic Walking nicht zu dick einmummeln

Nordic Walking
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Das Gehen mit Stöcken kurble sowohl das Immunsystem als auch das Herz-Kreislaufsystem an und könne unter anderem erhöhten Blutdruck senken. Foto: Thomas Warnack/dpa

Ausdauer und viele Muskelgruppen werden beim Nordic Walking auf sanfte Weise trainiert. Das geht auch im Herbst und Winter. Aber wie warm muss man sich dafür anziehen?

Saarbrücken (dpa/tmn) - Moderate Bewegung an der frischen Luft stärkt die Abwehrkräfte. Besonders gut eignet sich dafür Nordic Walking, das man ganzjährig problemlos im Freien betreiben kann - also auch im Herbst und Winter. Sofern man einige Tipps beherzigt.

Sich warm einzupacken, ist beispielsweise keine gute Idee. Anstatt schon zu Beginn zu schwitzen, ist es besser, wenn Sportlerinnen und Sportler anfangs eher etwas frieren, erklärt Sandra Gärttner von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement. Mit der Bewegung komme die Wärme von allein.

Um bei Regen nicht sofort nasse Füße zu bekommen, sollten die Walking-Schuhe zumindest wasserabweisend sein. Durch nasses Laub droht im Herbst zudem Rutschgefahr, während im Winter Schneematsch und Eis das Training zur Schlitterpartie machen können. Hier hilft nur: Langsamer laufen und voll auf den Weg vor einem konzentrieren.

Nordic Walking zählt laut Gärttner zu den «sanften Ausdauersportarten». Das Gehen mit Stöcken kurble sowohl das Immunsystem als auch das Herz-Kreislaufsystem an und könne unter anderem erhöhten Blutdruck senken. Das Training beansprucht nicht nur die Bein- und Gesäßmuskeln, sondern auch die Oberkörpermuskulatur.

© dpa-infocom, dpa:201027-99-98673/3

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