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Corona-Folgeerkrankung: PIMS-Syndrom tritt ausschließlich bei Kindern auf

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Von: Judith Braun

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Ein Kind sitzt in eine Decke gewickelt auf einem Bett.
Beim sogenannten PIMS-Syndrom handelt es sich um eine seltene Entzündungskrankheit, die ausschließlich Kinder nach einer Corona-Infektion betrifft. (Symbolfoto) © Cavan Images/IMAGO

Lange anhaltendes Fieber, Bauchschmerzen oder gar Herzprobleme können Symptome des PIMS-Syndroms sein. Es trifft ausschließlich Kinder nach einer Corona-Infektion.

Auch Kinder können sich mit dem Coronavirus infizieren und an Covid-19 erkranken. Meistens haben sie dann jedoch einen milden Verlauf. Von Langzeitfolgen wie Long Covid sind sie ebenfalls seltener betroffen als Erwachsene. Dennoch können auch sie unter Folgeerkrankungen einer Corona-Infektion leiden. Immer häufiger treten Fälle des sogenannten PIMS-Syndroms („Paediatric Inflammatory Multisystem Syndrome“) auf, bei dem es sich um eine seltene Entzündungskrankheit handelt, die bislang ausschließlich Kinder traf.
Welche Symptome auftreten und was Eltern beachten sollten, verrät 24vita.de.

Seit Beginn der Pandemie wurden in Europa – darunter auch in Deutschland – Fälle des PIMS-Syndroms gemeldet. Die Hauptsymptome eines PIMS-Syndroms sind Bauchschmerzen und Durchfall sowie lange andauerndes Fieber. Zudem leiden manche Kinder unter Hautausschlägen im Intimbereich und an den Handinnenflächen, unter Bindehautentzündung oder sogar unter Herzproblemen. Es wird vermutet, dass es sich beim PIMS-Syndrom um eine Folgeerkrankung von Corona handelt.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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