Jungbrunnen

Anti-Aging durch Stress-Abbau - Diese Tipps halten Ihre Zellen jung

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Was hält den Menschen jung? Mit dieser Frage beschäftigen sich viele Forscher - und haben interessante Antworten gefunden.

Gemüse essen und joggen gehen: Wer denkt, das ist das einzig wahre Rezept, um sich ein jugendliches Aussehen zu bewahren, der irrt. Folgende Maßnahmen spielen eine wesentliche Rolle.

Lachfalten sind charmant. Doch werden die Falten mit den Jahren immer mehr, bekommt so mancher Probleme mit dem eigenen Spiegelbild. Anti-Falten-Cremes landen im Einkaufskorb und die Kosmetikerin wird befragt. Der wirklich wahre Jungbrunnen liegt zwar in uns selbst, getreu dem Motto "Man ist so alt, wie man sich fühlt", doch wer es darauf anlegt, kann seine Jugendlichkeit ein bisschen unterstützen. Nämlich indem er ein paar Marotten wie das Rauchen ablegt.

Hintergrund: Mit jeder Zellteilung im Körper schrumpfen auch die Telomere - das sind die Enden der Chromosomen. Sind diese nur noch sehr kurz, kann sich die Zelle nicht mehr teilen, sie vergreist. Infolge verlieren die Zellen die Fähigkeit, sich zu erneuern und sich selbst zu reparieren, was die Alterung des Körpers zur Folge hat. Die Haare werden grau, die Haut faltig. Aufhalten kann man diesen Prozess zwar nicht, doch man kann Forschern zufolge sein biologisches Alter sehr wohl beeinflussen.

So schützen Sie Ihre Zellen 

Es gibt bestimmte Lebensstile, die Telomere negativ beeinflussen. So soll etwa Rauchen, ungesunde Ernährung und wenig Bewegung das Schrumpfen der Chromosomenenden begünstigen und Sie somit schneller altern lassen. Doch es gibt noch weitere - weniger offensichtliche Maßnahmen - die man seinen Zellen zuliebe ergreifen kann:

  • Ängste und Stress abbauen

Stress ist einer der Hauptfeinde einer Zelle. Auch psychische Krankheiten wie Depressionen lassen den Körper schneller altern, wie das Ärzteblatt berichtete. Wo psychische Erkrankungen vom Facharzt oder Therapeuten behandelt werden sollten, können bei Stress Achtsamkeitsübungen, Autogenes Training oder Meditation eine Hilfe sein.

Lesen Sie auch: Meditation: Diesen Effekt auf die Gesundheit kannten Sie noch nicht.

Gute Nachbarn halten die Zellen jung. Was nach einem Scherz klingt, ist wissenschaftlich belegt. Amerikanische und niederländische Forscher kamen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass eine durch Hilfsbereitschaft und Harmonie geprägte Nachbarschaft mit längeren Telomeren und somit einer längeren Lebenserwartung in Verbindung gebracht werden kann.

  • Am Bauch abnehmen

Vor allem Bauchfett schadet unserer Gesundheit. Es fördert Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes-Typ-2. Ein wichtiger Punkt, soll doch Insulinresistenz - die mit Diabetes einhergeht - die Verkürzung von Telomeren beschleunigen.

Weitere Quellen: www.uk-essen.de

WeiterlesenDieser Faktor beeinflusst wirklich, ob Sie im Alter gesund bleiben.

jg

Warum uns die Natur so gut tut

Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Annette Bernjus leitet Achtsamkeitsübungen an, wenn sie mit den Teilnehmern ihrer Kurse so wie hier im Wald unterwegs ist. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin
Zum Themendienst-Bericht von Bernadette Winter vom 22. August 2018: Prof. Dr. med. Andreas Michalsen ist Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin. Foto: Anja Lehmann/Immanuel Krankenhaus Berlin © Anja Lehmann
Wer im Wald "badet", soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto
Wer im Wald "badet", soll nicht nur die Geräusche des Waldes bewusst aufnehmen, sondern die Umgebung auch mit den anderen Sinnen erleben. Foto:Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Achtsamkeitsübung im Wald. Annette Bernjus rät, dort ganz bewusst zu pausieren. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Achtsamkeitsübung im Wald. Annette Bernjus rät, dort ganz bewusst zu pausieren. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Einfach mal einen Baum umarmen: Annette Bernjus leitet die Teilnehmer ihrer Seminare an, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto
Einfach mal einen Baum umarmen: Annette Bernjus leitet die Teilnehmer ihrer Seminare an, die Natur wieder bewusster wahrzunehmen. Foto: Manfred Bernjus/embe-Foto © Manfred Bernjus
Dirk Teegelbekkers ist Geschäftsführer von PEFC Deutschland. Foto: Franziska Gabbert
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