App-Funktion fehlt

Digitaler Nachweis für geimpfte Genesene kommt Ende Juni

Digitaler Impfnachweis
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Ende Juni sollen auch Genesene mit Impfung ihren Schutzstatus digital nachweisen können.

Der digitale Impfpass ist bereits gestartet, doch noch gibt es eine Lücke. Denn nicht berücksichtigt wird der Schutzstatus Corona-Genesener, die geimpft sind. Das soll sich bald ändern.

Berlin - Von Covid-19 Genesene* können ihren Status ab Ende Juni in Corona-Warn-App (CWA) und CovPass-App hinterlegen. Dann sollen auch Genesene mit Impfung ihren Schutzstatus digital nachweisen können, erklärte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) der Deutschen Presse-Agentur.

Die Funktionen würden mit der nächsten Entwicklungsstufe beider Apps nachgelegt. Auch das Ausstellungssystem für die Zertifikate bei Apotheken, Impfzentren und Arztpraxen soll dann diesen Fall abbilden können.

Covid-Genesene bekommen in Deutschland nur eine Impfdosis

Aktuell können Betroffene noch nicht auf regulärem Weg an einen digitalen Nachweis kommen. Grund dafür sind nach Angaben des BMG zunächst einmal technische Fragen. Genesene mit Impfung seien bei der europäischen Lösung von Anfang an mitbedacht worden, erklärte ein Sprecher. Es sei aber noch nicht geklärt, auf welche Art in diesem Fall ein Nachweis erbracht werden kann.

Das liege laut BMG unter anderem auch daran, dass innerhalb Europas mit Genesenen beim Impfen nicht einheitlich verfahren werde. Während sie in Deutschland momentan für nur eine Impfung vorgesehen seien, erhielten sie in manchen anderen europäischen Ländern zwei Impfdosen. Stand 17. Juni sind in Deutschland laut Robert Koch-Institut rund 3,7 Millionen Menschen an Covid-19 erkrankt oder haben eine Infektion überstanden. (dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Wenn Kinderkrankheiten Erwachsene erwischen

Steckt sich ein Erwachsener mit einer Kinderkrankheit wie Keuchhusten an, leidet er darunter meist viel stärker als betroffene Kinder. Foto: Christin Klose
Steckt sich ein Erwachsener mit einer Kinderkrankheit wie Keuchhusten an, leidet er darunter meist viel stärker als betroffene Kinder. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Gegen viele Kinderkrankheiten kann man sich impfen lassen. Das ist auch im Erwachsenenalter noch sinnvoll. Foto: Tim Brakemeier
Gegen viele Kinderkrankheiten kann man sich impfen lassen. Das ist auch im Erwachsenenalter noch sinnvoll. Foto: Tim Brakemeier © Tim Brakemeier
Prof. Dr. Erika Baum ist Präsidentin der Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Foto: Philipps-Universität Marburg
Prof. Dr. Erika Baum ist Präsidentin der Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Foto: Philipps-Universität Marburg © Philipps-Universität Marburg
Dr. Jana Husemann ist Vorstandsmitglied im Hausärzteverband Hamburg. Foto: Lopata/axentis.de
Dr. Jana Husemann ist Vorstandsmitglied im Hausärzteverband Hamburg. Foto: Lopata/axentis.de © Lopata
Prof. Dr. Bernd Salzberger ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie sowie Leiter der Infektiologie am Universitätsklinikum Regensburg. Foto: Universitätsklinikum Regensburg
Prof. Dr. Bernd Salzberger ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie sowie Leiter der Infektiologie am Universitätsklinikum Regensburg. Foto: Universitätsklinikum Regensburg © Universitätsklinikum Regensburg

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