Schnellster Mann der Welt

Ernährungstipp vom Ironman: Jan Frodeno verrät sein Geheimnis

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Die Ironman-Europameisterschaft am Frankfurter Mainufer: Jan Frodeno auf der Marathonstrecke. Im Interview erzählt er über seine Ernährungsgewohnheiten.

Jan Frodeno hält den Weltrekord in der Disziplin Triathlon-Langdistanz. Nicht nur das richtige Training machte ihn zum Weltmeister - sondern auch die richtige Ernährung.

2015 und 2016 holte er sich den Titel "Ironman" auf Hawaii - der bekannteste Triathlon-Wettkampf der Welt. Zuvor bekam er die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen im Jahr 2008: Jan Frodeno ist einer der schnellsten Ausdauersportler weltweit. Bei Triathlon-Wettkämpfen schwimmt er schon mal rund vier Kilometer, fährt 180 Kilometer mit dem Fahrrad und läuft 42 Kilometer - das alles am Stück ohne Pause. Im Interview verrät er, wie er sich fit hält.

"Schweinshaxe mit Sauerkraut (…) nicht die beste Strategie"

Der Spaß am Sport ist Voraussetzung für solche Höchstleistungen. Aber auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Im Interview mit dem News-Portal Focus gibt Frodeno seine Ernährungstipps preis. In erster Linie plädiert er dafür, sein Gehirn zu benutzen: "Wenn man seinem eigenen gesunden Menschenverstand vertraut, dann ist eben die Schweinshaxe mit Sauerkraut und Knödel in der Mittagspause, vor einem Meeting oder einer Laufeinheit vielleicht nicht die beste Strategie."

Das Wichtigste seiner Meinung nach: "Jeder sollte das essen, worauf er Lust hat. Schließlich betrügt uns unser eigener Körper nie. Wirklich nie! Im Gegenteil: U nser Körper sagt uns ganz genau, was er gerade braucht. Man sollte auf ihn hören und lernen, ihn richtig zu verstehen."

Trick vom Ironman: Pizza nur mit gesunden Zutaten

Nimmt man Frodenos Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe, wird schnell klar: Fertigprodukte kommen so gut wie nie auf den Tisch. So kauft er ausschließlich natürliche, nicht verarbeitete Lebensmittel, die aus der Region kommen. Burger, Pommes oder Tiefkühlpizza verbannt der Ironman weitgehend von seinem Speiseplan: "Einen richtig geilen Burger mit Pommes esse ich nur dann, wenn ich wieder auf Hawaii Weltmeister werde. Alles andere ist einfach nur Gift für den Körper."

Fast Food gibt es nur in abgewandelter, gesunder Form: "Eine Dinkelpizza mit Kapern, Lachs, Zwiebeln und Büffelmozzarella und dazu ein gutes Glas Rotwein – das ist doch das Höchste!"

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Tabu für Frodeno: Fleisch, Wurst und alles von der Kuh

Neben Fastfood wie Currywurst hat Frodeno auch Fleisch von seinem Speiseplan genommen. Seit 2017 ist er Vegetarier. Was ihm außerdem nach eigenen Angaben nicht gut tut: Fast alles, was aus der Kuh kommt. Also Milch, Quark und Butter. "Das macht mich träge, ebenso meide ich Fleisch und Weißmehl". Deshalb sind Nudeln für Frodeno tabu. Er ersetzt sie durch ballaststoffreicheren Buchweizen, Reis, Hirse oder Quinoa. 

Letzteres gehört zu einem typischen Abendessen für Frodeno: Fisch mit einem großen Salat - mit Nüssen, Thunfisch, Quinoa und Süßkartoffeln. Zum Frühstück gibt es nur einen Espresso. Um fit zu bleiben und genügend Energie für sein Training zu haben, trinkt Frodeno Proteinshakes mit gefrorenen Bananen und einer großen Portion Erdnussbutter. Nachmittags macht er sich gerne ein glutenfreies Brot mit viel Avocado und einem Spiegelei.

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jg

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Anstatt abends vor dem Fernseher schwach zu werden und alle guten Diätvorsätze über Bord zu werfen, sollten Sie besser zu einem leckeren Hüttenkäse- oder Kräuterquarkdip mit Gemüsesticks greifen. Das hat weniger Kalorien - und schmeckt trotzdem lecker.
Anstatt abends vor dem Fernseher schwach zu werden und alle guten Diätvorsätze über Bord zu werfen, sollten Sie besser zu einem fettarmen Hüttenkäse- oder Kräuterquarkdip mit Gemüsesticks greifen. Das hat weniger Kalorien - und schmeckt trotzdem lecker. © pixabay
Nüsse sind zwar Kalorien-Schwergewichte, aber in Maßen gegessen, vertreiben Sie den kleinen Hunger zwischendurch. Zudem sind die darin enthaltenen Fettsäuren sehr gesund für Hirn und Nerven. Tipp: Essen Sie am besten ungesalzene und ungeröstete Nüsse. Und davon auch nur bis zu zehn Stück.
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