Neues Lebensgefühl

Frau nimmt unglaubliche 54 Kilo ab - doch eine Sache macht sie danach traurig

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Mehr Auswahl und weniger Frust in der Umkleide: Wer maximal Größe 46 hat, kauft ganz anders ein.

Eine ehemals extrem übergewichtige Frau nimmt ab - und hat auf einmal ein ganz anderes Leben. Eine Veränderung macht sie allerdings ziemlich traurig.

Jennifer Still wog bis Anfang letzten Jahres 145 Kilogramm und hatte Kleidergröße 56. Doch dann legte sich bei ihr ein Schalter um und sie begann mit dem Projekt "Wunschgewicht". Mit Erfolg: Bis jetzt hat die junge Frau 54 Kilogramm verloren. Jetzt schaut sie zurück - einiges hat sich grundlegend verändert.

1. Viel mehr Spaß beim Einkaufen

Still schrieb einen Artikel für das Portal Business Insider, in dem sie stolz berichtet: "Außerdem habe ich meine Zuckersucht besiegt und meine Risiken für auf Übergewicht basierende Krankheiten reduziert. Nebenbei haben sich auch einige weniger offensichtliche Dinge geändert, die mir nun aber regelmäßig bewusst werden." Unter anderem Shoppen: Früher habe sie gehasst, Klamotten zu kaufen.

Nicht nur die fehlende Auswahl stört sie: "Alles von diesen Kleidungsstücken (…) hat den Schnitt eines Kartoffelsacks und ist mit Schmetterlingen oder Sprüchen wie 'Live, laugh, love' bedruckt." - Klamotten, in welchen man Jahrzehnte älter aussehe. Jetzt mit Größe 44-46 hat Still viel mehr Spaß beim Einkaufen - plädiert aber dafür, dass die Modeindustrie modische Kleidung für jede Größe entwerfen soll.

2. Wer sich fitter fühlt, hat mehr Spaß am Sporteln

Nicht nur durch gesunde Ernährung, auch mithilfe von Bewegung purzelten die Pfunde. Je mehr die junge Frau abgenommen hatte, desto einfacher fiel ihr der Sport. Heute gehört er wie selbstverständlich dazu: "Ich begann, das Fitnessstudio zu lieben und habe mich dadurch selbst nicht mehr erkannt. Während ich zunächst Probleme damit hatte, zehn Minuten Fahrrad zu fahren, jogge ich nun, mache Indoorcycling-Kurse und schaffe sogar fünfmal wöchentlich lange Einheiten auf dem gefürchteten Stepper."

Mehr zum Thema: Nur mit diesem Rezept nimmt man ab, meint TV-Koch Tim Mälzer.

3. Viel mehr Energie nach dem Abnehmen

Als die junge Frau noch 145 Kilogramm wog, war sie oft müde, was sie vor allem auf die ungesunde Ernährung mit viel Fastfood zurückführte. Nach einer Ernährungsumstellung verzichtet sie heute weitgehend auf stärke- und zuckerhaltige Kohlenhydrate und greift stattdessen zu gesunden Fetten, magerem Fleisch und viel Gemüse: "In Kombination mit dem Abnehmen ist mein Energielevel nun in neue Höhen geschnellt", schreibt sie.

Das könnte Sie auch interessieren: Frau ernährt sich 40 Tage ohne Zucker - das hat schwerwiegende Folgen.

4. Heute wird sie ganz anders behandelt

Als Jennifer Still noch sehr übergewichtig war, hatte sie oft bemerkt, wie Leute sie anstarrten oder sogar unhöflich ihr gegenüber waren. Solche Verhaltensweisen erlebt sie heute nicht mehr - und resümiert in ihrem Artikel: "Es ist kein Geheimnis, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der übergewichtige Menschen unbeliebter sind und daher auch anders behandelt werden. Seit ich abgenommen habe, habe ich das Gefühl, besser hineinzupassen." Traurig macht es sie dennoch, da man ihrer Meinung nach niemanden aufgrund seines äußeren Erscheinungsbildes beurteilen sollte.

Weiterlesen: Studie über Heilfasten - diese positiven Effekte kannten Sie sicher noch nicht.

jg

Vor versteckten Zuckerbomben in Acht nehmen

Wer nicht zu viel Zucker zu sich nehmen will, sollte Obst besser essen statt trinken. Oder gleich zu mehr Gemüse greifen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Wer nicht zu viel Zucker zu sich nehmen will, sollte Obst besser essen statt trinken. Oder gleich zu mehr Gemüse greifen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn © Andrea Warnecke
Dressing ist nicht gleich Dressing. Statt mit cremigen Fertigsoßen machen Gesundheitsbewusste ihren Salat lieber mit Essig und etwas Öl an. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Dressing ist nicht gleich Dressing. Statt mit cremigen Fertigsoßen machen Gesundheitsbewusste ihren Salat lieber mit Essig und etwas Öl an. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Besser grün statt weiß: Smoothies können sehr gesund sein. Dafür mixt man aber besser Gemüse und Kräuter. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
Besser grün statt weiß: Smoothies können sehr gesund sein. Dafür mixt man aber besser Gemüse und Kräuter. Foto: Christin Klose/dpa-tmn © Christin Klose
Matthias Riedl ist Diabetologe, Ernährungsmediziner, Internist und Geschäftsführer und Leiter des medicum Hamburg. Foto: medicum Hamburg/dpa-tmn
Matthias Riedl ist Diabetologe, Ernährungsmediziner, Internist und Geschäftsführer und Leiter des medicum Hamburg. Foto: medicum Hamburg/dpa-tmn © medicum Hamburg
Joghurt hält manch einer für einen gesunden Snack. Doch Fruchtjoghurt enthält häufig viel Zucker. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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