Schock

Frau sieht aus wie Alien nach Friseur - dieser gefährliche Grund steckt dahinter

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Der Besuch beim Friseur verspricht Entspannung, doch eine Britin kämpfte mit bösen Folgen. (Symbolbild)

Sie wollte sich für eine Reise hübsch machen, doch das brachte eine Britin ins Krankenhaus. Warum ihr Gesicht um das Dreifache angeschwollen war, erschreckt.

Sie wollte mit ihrer Schwester nach Amsterdam, um dort ihren Geburtstag zu feiern. Doch die 24-jährige Steph O'Dell aus Großbritannien sollte einen schlimmen Urlaub erleben. Kaum in der niederländischen Hauptstadt angekommen, spürte sie, wie ihr Gesicht anschwoll. Schnell war klar: Die allergische Reaktion hatte mit einem Friseurbesuch zu tun.

Gesicht schwillt an, bis junge Frau nichts mehr sehen kann

O'Dell weiß bereits seit längerem, dass sie auf einen bestimmten Stoff in Haarfärbemitteln reagiert: PPD. Phenylendiamine (PPD) ist eine Substanz, die wegen seiner färbenden Eigenschaften in Haarfarbe verwendet wird. Kurz vor Reiseantritt ging die junge Britin zum Friseur: "Ich erzählte der Friseurin im Salon, dass ich gegen PPD allergisch wäre und zeigte ihr Bilder von meiner vorherigen Reaktion", zitiert das Portal ladbible O'Dell: "Sie versicherte mir, dass der Farbstoff meine Kopfhaut nicht berühren würde und dass er organisch sei". Auch ein kurzer Allergietest auf dem Handgelenk fiel positiv aus, weshalb die Beautybehandlung ihren Lauf nahm.

Video: Wenn man seinem Friseur blind vertraut

Doch kurze Zeit, nachdem ihre Haare gefärbt waren, begann die Tortur: Steph O'Dells Gesicht schwoll um die dreifache Größe an, sie hatte unglaubliche Schmerzen und konnte nichts mehr sehen, weil die Schwellung um die Augen so stark wurde. Sie musste ihre Reise wegen der schlimmen allergischen Reaktion abbrechen und flog zurück in die Heimat, wo sie sofort ins Krankenhaus kam. "Ich dachte, ich würde sterben und hatte eine Panikattacke", erinnerte sich O'Dell, die durch einen angeschwollenen Hals Probleme beim Atmen hatte.

Mehr zum Thema: Unsichere Substanzen in Pflegeprodukten: Diese Stoffe sollten Sie tunlichst vermeiden.

"Wenn ich auf die Bilder zurückblicke, sehe ich aus wie ein Außerirdischer"

Eine Therapie mit Steroiden zeigte Wirkung und nach fünf Tagen in der Klinik durfte sie wieder nach Hause. "Es war schrecklich", so die junge Frau. "Ich hatte Glück, dass es nicht schlimmer war. Ich werde mir nie wieder die Haare färben." Rückblickend versteht sie nicht, wie es zu dem Desaster kommen konnte: "Wenn ich auf die Bilder zurückblicke, sehe ich aus wie ein Außerirdischer". 

Vor dem Hintergrund, dass es im Friseursalon geheißen hatte, dass der verwendete Farbstoff Bio und frei von PPD sei, rät O'Dell immer zu einem Allergietest vorab: "Selbst wenn Sie Bio-Produkte verwenden, wissen Sie nie, ob Sie reagieren werden".

Lesen Sie auch: Giftstoffe in Duschgel: So erkennen Sie an Ihrer Haut, dass Sie das Produkt wechseln sollten.

jg

Wenn Schokocreme und Erdnussflips zur Gefahr werden

Auch in Schokocreme sowie in vielen Backwaren sind Haselnüsse oder Spuren davon enthalten. Foto: Robert Günther
Auch in Schokocreme sowie in vielen Backwaren sind Haselnüsse oder Spuren davon enthalten. Foto: Robert Günther © Robert Günther
Allergien gegen Nüsse kommen verhältnismäßig häufig vor. Wer betroffen ist, muss auf Nüsse komplett verzichten. Foto: Robert Günther
Allergien gegen Nüsse kommen verhältnismäßig häufig vor. Wer betroffen ist, muss auf Nüsse komplett verzichten. Foto: Robert Günther © Robert Günther
Für Menschen mit Nussallergie sind nicht nur Nüsse an sich tabu. Da sie auch in vielen Lebensmitteln - zum Beispiel Schokocreme - stecken, müssen Betroffene genau hinschauen. Foto: Silvia Marks
Für Menschen mit Nussallergie sind nicht nur Nüsse an sich tabu. Da sie auch in vielen Lebensmitteln - zum Beispiel Schokocreme - stecken, müssen Betroffene genau hinschauen. Foto: Silvia Marks © Silvia Marks
Nüsse? Nein Danke! Kinder, die allergisch sind, müssen selbst lernen, welche Lebensmittel sie ablehnen müssen. Foto: Silvia Marks
Nüsse? Nein Danke! Kinder, die allergisch sind, müssen selbst lernen, welche Lebensmittel sie ablehnen müssen. Foto: Silvia Marks © Silvia Marks
Ist jemand extrem allergisch auf Erdnüsse, kann schon das Ausschütten von Erdnussflips in eine Schüssel Symptome auslösen. Foto: Silvia Marks
Ist jemand extrem allergisch auf Erdnüsse, kann schon das Ausschütten von Erdnussflips in eine Schüssel Symptome auslösen. Foto: Silvia Marks © Silvia Marks
Auf Haselnüsse an sich zu verzichten, ist nicht so schwer. Sie lauern aber auch in vielen Produkten, die für Allergiker dann ebenfalls Tabu sind. Foto: Robert Günther
Auf Haselnüsse an sich zu verzichten, ist nicht so schwer. Sie lauern aber auch in vielen Produkten, die für Allergiker dann ebenfalls Tabu sind. Foto: Robert Günther © Robert Günther

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