Verstärkt Regen Allergie-Beschwerden?

„Gewitterasthma“ bei Heuschnupfen: Wann Regen die allergischen Beschwerden verstärkt

Der Gipfel der Gräserpollensaison ist erreicht, informiert der Deutsche Polleninformationsdienst. Doch nicht nur die Gräserblüte macht Allergikern zu schaffen.

Ampfer, Gräser, Wegerich: Diese Pflanzen blühen seit mehreren Wochen* und sorgen derzeit für triefende Nasen und juckende Augen. Die Pollenkonzentrationen in der Luft sind stabil hoch, wie der Deutsche Polleninformationsdienst (PID) meldet. Anders verhält es sich in Hinblick auf Brennnessel, Linde und Esskastanie. Diese Gewächse streuen aktuell vermehrt ihre Pollen in die Luft, heißt es vonseiten des PID. Die Hauptsaison des Gräserpollenflugs setze sich zwar auf hohem Niveau fort, doch es gibt auch eine gute Nachricht: Zumindest die Unterstützung durch Getreidepollen, hauptsächlich durch Roggen, lässt deutlich nach, geht aus dem PID-Newsletter hervor.

Doch anstehende Gewitter können Allergiebeschwerden sogar verstärken, so die Warnung des PID. „In Zusammenhang mit der hohen Gräserpollenbelastung sind beim Aufzug eines Gewitters und in den ersten Minuten des Gewitterregens deutliche Verstärkungen von Allergiesymptomen möglich – Gewitterasthma! Betroffene sollten sich zu dieser Zeit möglichst drinnen bei geschlossenen Fenstern aufhalten und Wohnung oder Büro erst lüften, nachdem der Regen eine Zeit lang angehalten hat“, so die Empfehlung des Polleninformationsdienstes.

Ein Gewitter kann Pollenallergikern schwer zusetzen.

Heuschnupfen: Wann Regen allergische Beschwerden verstärkt

Auch der Bayerische Rundfunk (BR) informiert, dass Regen die Pollenallergie verschlimmern kann. So sollen Starkregen und Gewitter Pollen zum Platzen bringen. Das passiert, wenn sie zu viel Flüssigkeit aufnehmen, deshalb zu Boden fallen und dort zerplatzen. Infolgedessen setzen sie noch mehr Allergene frei, die nun wesentlich kleiner sind, wie der BR informiert. In dieser Form gelangen sie mitunter bis in die Lunge und können dort starkes Asthma auslösen – manche Allergologen sprechen von Gewitterasthma. Eine halbe bis eine Stunde nach dem Wolkenbruch könne man wieder „gefahrlos“ vor die Tür gehen, informiert br.de. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Vorsicht vor mediterranem Gewächs: Warum sich Pollenallergiker nicht jedes Bäumchen auf den Balkon stellen sollten.

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK

Rubriklistenbild: © Gottfried Czepluch via www.imago-images.de

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

„Burning-Feet-Syndrom“: Die Füße brennen und jucken? Das steckt dahinter
Gesundheit

„Burning-Feet-Syndrom“: Die Füße brennen und jucken? Das steckt dahinter

Brennende, heiße, juckende Füße? Dann könnten Sie unter dem „Burning-Feet-Syndrom“ leiden. Was es damit auf sich hat und was Sie tun können, erfahren Sie hier.
„Burning-Feet-Syndrom“: Die Füße brennen und jucken? Das steckt dahinter

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.