Zu feucht?

Heuschnupfen vorbeugen: Wer diese Regel beachtet, senkt das Pollenallergie-Risiko

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Schimmel in der Wohnung hat Einfluss auf die Entwicklung von Heuschnupfen - doch Sie sollten noch einen weiteren Faktor kennen.

Vor allem Mütter kennen die Diskussion: Wie kann ich verhindern, dass mein Kind eine Allergie bekommt? Heuschnupfen kann man tatsächlich vorbeugen - mit diesen Maßnahmen.

  • Die Augen jucken, die Nase läuft und man fühlt sich müde und schlapp: Das Los vieler Pollenallergiker in der Heuschnupfen-Zeit, die im Februar bereits so richtig begonnen hat.
  • Hat man bereits Heuschnupfen, bleibt einerseits die Behandlung der Symptome mit Antihistaminika oder eine Hyposensibilisierung, um das Immunsystem "umzuprogrammieren".
  • Dabei wird die körpereigene Abwehr durch die wiederholte Gabe von Allergen-Dosen an die allergieauslösende Substanz wie etwa Birkenpollen gewöhnt, bis das Immunsystem nicht mehr überreagiert.

Doch muss es so weit kommen oder kann man einer Allergie auch vorbeugen?

Entwicklung von Heuschnupfen: So beugen Sie vor

Die 4. Auflage des "Weißbuch Allergie in Deutschland" befasst sich unter anderem mit dieser Frage. Allergie-Experten aus verschiedenen Fachbereichen informieren im Buch über die aktuelle Situation von Allergikern. Und das werden immer mehr: Rund 30 Millionen Menschen leiden in Deutschland an allergischen Krankheiten - Tendenz steigend, wie die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGAKI) berichtete.

Es lässt sich zwar nicht vermeiden, dass ein Kind Heuschnupfen entwickelt, allerdings gibt das "Weißbuch Allergie in Deutschland" Tipps, die einem Heuschnupfen vorbeugen sollen:  

  • Feuchtes Raumklima, das Schimmelpilz fördern kann, meiden
  • Vermeidung von Aktiv- und Passivrauchen (bereits in der Schwangerschaft)
  • Luftschadstoffe im Innen- und Außenraum meiden
  • Kaiserschnitt nur dann, wenn medizinisch notwendig

Lesen Sie auch: Mit diesen fünf Anzeichen unterscheiden Sie Heuschnupfen von einer Erkältung.

Heuschnupfen-Symptomen vorbeugen - besser stoßlüften

Doch auch wer bereits unter Heuschnupfen leidet, kann Beschwerden vorbeugen, wie der Allergieinformationsdienst meldet. So sollen Betroffene den Pollen möglichst aus dem Weg gehen und sich beispielsweise von blühenden Feldern und Wiesen fern halten.

Eine weitere wichtige Maßnahme, um Heuschnupfen-Symptome im Zaun zu halten: richtig lüften! Dabei sollten Allergiker nur zu bestimmten Zeiten lüften: auf dem Land eher abends, weil dort morgens am meisten Pollen fliegen und in der Stadt morgens, weil dort am Abend die meisten Pollen nach unten sinken. Doch je nach Pollenart sollte man diese Faustregel anpassen.

So fliegen Beifußpollen verstärkt in den Morgenstunden - egal ob in der Stadt oder auf dem Land - weshalb sich Beifuß-Allergiker morgens nicht draußen aufhalten sollten. Auch lüften sollten sie lieber auf die Abendstunden legen. Oder Birkenpollen: Diese fliegen verstärkt zwischen acht und 24 Uhr, weshalb Birkenpollenallergiker vor acht Uhr morgens lüften sollten. Kurzes Stoßlüften soll dabei sinnvoller sein, weil so weniger Pollen in die Wohnung gelangen, als ein längeres Öffnen der Fenster.

Auch Staubmasken und Brillen mit gut abschließenden Gläsern sollen die Heuschnupfen-Beschwerden lindern, wie der Allergieinformationsdienst meldet.

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Erfahren Sie hier, welche Hausmittel bei Heuschnupfen helfen.

Weiterlesen: Fiese Frühblüher - diese Pollenallergie wird sehr bald zuschlagen.

jg

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen

Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen
Die zehn besten Tipps bei Heuschnupfen © DAK
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