Dickdarmkrebs

Krebsauslöser: Deutsches Krebs-Zentrum warnt vor diesen beiden Lebensmitteln

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In diesem Tetra-Pack lauert Gefahr - doch nicht für jeden.

Immer wieder werden die Auslöser von Krebs diskutiert. Aktuell warnen Forscher vor zwei Lebensmitteln, weil sie zu Darmkrebs führen könnten - doch fast jeder darf sie trotzdem essen.

Heidelberg - Die rund 3.000 Mitarbeiter am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg forschen in über 90 Abteilungen, wie Krebs entsteht, wie man die Krankheit behandeln und ob man vorbeugen kann. Jetzt warnt das Institut in einer Veröffentlichung vor einem Krebs-Erreger in Nahrungsmitteln: dem BMMF-Keim.

BMMF-Erreger: Säuglinge nie mit Kuhmilch füttern

Die BMMF-Erreger (BMMF steht für "Bovine Milk and Meat Factors") können in Kuhmilch und Rindfleisch vorkommen und sind vor allem im Säuglingsalter gefährlich: So erhöht eine Infektion mit den Erregern im Baby-Alter das Risiko für Darmkrebs und andere Krankheiten, wie das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) berichtet. Die Krebsexperten raten aus diesem Grund eindringlich davon ab, Säuglingen vor dem ersten Lebensjahr Kuhmilchprodukte zu füttern:

Zur Veröffentlichung

Ihr Immunsystem sei zu schwach, um die BMMF-Erreger abzuwehren. Infolge würden sie eine Immuntoleranz gegen die BMMF entwickeln, was spätere Krebserkrankungen begünstigen könnte. Die Abwehr eines Erwachsenen dagegen sei im Normalfall so gut, dass die Erreger vom Immunsystem abgetötet werden.

Lesen Sie auch: Warnung vom Anwalt - diese sechs Lebensmittel besser gar nicht erst essen.

Im Video: Deutsche Forscher warnen vor bislang unbekanntem Erreger

BMMF als Verursacher von Dickdarmkrebs?

Forscher des DKFZ hatten den bisher unbekannten Infektionserreger BMMF im Blutserum und in der Milch von eurasischen Rindern nachgewiesen. Das Besondere: Der BMMF-Erreger hat Ähnlichkeiten zu Bakterien als auch zu Viren, berichtete die Ärztezeitung. Das macht ihn zu einem neuartigen Erregertypen. "Wir gehen daher davon aus, dass BMMF über eine andauernde Entzündungsreaktion DNA-Mutationen in den Darmepithelzellen auslöst, was dann ein Kolonkarzinom (Anmerk. d. Red.: Dickdarmkrebs) auslösen kann", sagte Dr. Timo Bund vom DKFZ.

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Der Kampf gegen Krebs hat im Europaparlament eine hohe Bedeutung gewonnen. Ein Forschungsprogramm namens „Horizon Europe“ soll dabei helfen, die Krankheit schon bald zu heilen.

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Weiterlesen: Neue Seuche? Diese unheimliche Krankheit ist Forschern zufolge eine enorme Bedrohung.

jg

Achtung: Diese vier Erreger können Krebs auslösen

Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich.
Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich.  © picture-alliance/ dpa/ dpaweb
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. 
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen.    © pixabay
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken.
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken.  © pixabay
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll.
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll.  © pixabay/jrvalverde

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