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Long Covid: Geringe psychische Belastbarkeit erhöht Risiko

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Von: Judith Braun

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Mann liegt mit Corona-Maske in einem Krankenhaus-Bett
Zehn bis 30 Prozent aller mit SARS-CoV-2 infizierten Patienten haben mit Langzeitbeschwerden zu kämpfen. (Symbolbild) © Cavan Images/IMAGO

Wer noch Monate nach einer Corona-Infektion Symptome hat, leidet meist unter Long Covid. Es gibt Faktoren, die das Risiko dafür begünstigen

Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen: Wer nach einer Corona-Infektion unter Langzeitfolgen leidet, hat oftmals mehrere Monate danach noch immer mit Symptomen zu kämpfen. Menschen, die von Long Covid betroffen sind, können deshalb oftmals längere Zeit nicht mehr ihrem Beruf nachgehen und sind in ihrer Lebensqualität erheblich eingeschränkt. Forscher suchen derweil nach Risikofaktoren, die Long Covid begünstigen.
Laut einer neuen Studie kann auch die psychosoziale Belastbarkeit eine Rolle spielen, wie 24vita.de verrät.

Forscher aus den USA fanden in ihrer Studie bereits heraus, dass eine hohe Virenlast, bestimmte Antikörper, reaktivierte Eppstein-Barr-Viren (EBV) und Diabetes-Typ-2 vier potenzielle Risikofaktoren für Long Covid darstellen können. Nun legen die Ergebnisse einer weiteren Studie nahe, dass sowohl eine niedrige Resilienz als auch schwere Erkrankungssymptome in der Akutphase das Risiko für ein Post-COVID-Syn­drom (PCS) erhöhen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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