Seine Frau war gerade schwanger

Mann hat riesiges Loch im Schädel - wegen zu vieler Energydrinks

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Energydrinks sind nicht nur Muntermacher, sondern können auch richtig gefährlich werden.

Energy-Drinks machen munter, schmecken süß und sind beliebte Alltag- und Partydrinks. Doch diese bewegende Geschichte erzählt die dunkle Seite der Koffein-Booster.

Eigentlich hätte alles so schön sein können, als Brianna schwanger geworden ist. Sie und ihr Mann Austin freuten sich schon riesig auf die Ankunft ihres Söhnchens. Doch kurz vor dessen Geburt passiert das Unfassbare: Austin hat einen schweren Unfall – mit schwerwiegenden Folgen. Auf Facebook teilt sie nun ihre Geschichte im Rahmen eines Fotoshootings, um von ihrem tragischen Schicksal zu berichten – und wie es sie und ihr Familienleben verändert hat.

Mann hat kurz vor der Geburt eine Hirnblutung: Wegen zu viel Energy-Drinks?

Als sich die US-Amerikanerin bereits im 9. Schwangerschaftsmonat befindet, wird sie eines Tages frühmorgens aus dem Schlaf gerissen: "Ich erinnere mich noch gut daran, als meine Schwiegermutter mich an diesem Morgen aufgeweckt hat. 'Austin hatte einen Unfall', sagte sie.' Doch erst zwei Stunden später erfuhr sie im Krankenhaus, was ihrem Mann wirklich zugestoßen war. Er hatte eine Hirnblutung gehabt - nun klafft ein riesiges Loch in seinem Schädel.

Die Ärzte glaubten, dass es daran lag, weil er in den Monaten zuvor übermäßig Energydrinks zu sich genommen hatte. Wie Brianna berichtet, hatte Austin damals viel Stress auf Arbeit und enorm viele Überstunden geschoben, stand unter extremen Druck - und gewöhnte sich schließlich an, immer mehr Energydrinks zu trinken.

Auch Wodka Bull steht in Verruf - weil es dieselbe Wirkung wie Kokain auf das Gehirn hat?

Nach fünf quälend langen Stunden durften Brianna und Austins Eltern endlich zu ihm. Doch Austins Anblick war schockierend. "Während alle auf das fast unkenntliche Gesicht starrten, das an allen möglichen Schläuchen und Geräten hing, konnte ich nur zu Austins Eltern sehen. Ich sah, wie seine Mutter die Lebensgeister verließen und sein Vater brach weinend zusammen und musste sich auf seine Frau stützen. Als ich sah, wie diese Familie, zu der ich nun gehörte, so in Stücke zerbrach … das war einfach das schlimmste Gefühl, das ich jemals hatte", verrät Brianna traurig.

Brianna steht kurz vor der Geburt - und muss um ihren Austin bangen

Bereits am nächsten Tag musste ihr Mann ein zweites Mal am Hirn operiert werden – es folgten weitere Schlaganfälle, Anfälle, Schwellungen und vieles mehr, die eine Genesung fast unmöglich machten. Dennoch gab die damals werdende Mutter die Hoffnung nicht auf – nach zwei Wochen konnte Austin schließlich das Krankenhaus verlassen. Kurz danach brachte Brianna einen gesunden Jungen zur Welt. Alleine. "Es war so hart. Ich hatte mir gewünscht, dass Austin in diesem besonderen Moment dabei sein, meine Hand halten und die Nabelschnur durchtrennen würde."

Doch schließlich passierte ein Wunder - und kurz nach der Geburt wachte auch Austin wieder auf. Dennoch ging der OP-Marathon weiter – und es mussten erst zwei weitere Monate vergehen, bis Austin seinen Sohn das erste Mal zu Gesicht bekam. Nun durfte Brianna ihn endlich zu sich nach Hause holen. "Unser Leben ist nicht normal. Wir müssen ständig zu Ärzten oder ins Krankenhaus – es waren schon so viele, dass ich schon aufgehört habe, zu zählen. Aber wir sind hier – und wir kämpfen", so Brianna.

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So läuft jetzt das Familienleben nach Austins schwerem Unfall ab

"Jeden Tag kümmere ich mich jetzt um unseren süßen, kleinen Jungen und um meinen Ehemann. Ich bereite das Essen zu, mache mit ihm Physio- und Beschäftigungstherapie sowie Sprechtraining. Ich säubere ihn und stütze ihn beim Gehen. Ich helfe ihm in jeder Hinsicht." Sie fügt hinzu: "Dazwischen kümmere ich mich auch noch um unseren quirligen Jungen, der jetzt acht Monate alt ist. Es ist hart und ich bin ausgelaugt, aber wir machen das Beste daraus."

Austin verlassen oder abzugeben, käme für Brianne nie infrage. "Er ist nicht mehr derselbe Mann, in den ich mich verliebt habe. Aber ich liebe ihn jeden Tag mehr und mehr. Wir kämpfen darum, dass es ihm bald besser geht. Eines Tages schaffen wir das auch. Bis dahin werde ich ihn nie aufgeben. Weil Liebe selbstlos ist und ich liebe Austin mehr als alles andere", schließt sie tapfer.

Lesen Sie auch: Deuten Sie diese fünf Warnsignale von gefährlichen Krankheiten richtig.

jp

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