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Mus, Mehl und Chips: Produkte aus der Kokosnuss

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Die Kokosnuss ist in Mode. Nicht nur das Kokoswasser schmeckt, aus ihr kann man auch Chips und Mus machen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Die Kokosnuss erobert den Markt. Die tropische Palmen-Frucht wird als Superfood gehandelt. Neben den altbekannten Kokosraspeln, hat sich eine breite Produktpalette entwickelt. Hier ein Überblick:

Neuwied (dpa/tmn) - Kokosraspeln und Kokosmilch: Das kennt fast jeder aus der Küche. Die Kokosnuss kann aber noch mehr: Auch Mehl, Öl, Mus und Chips werden daraus gewonnen.

Aus dem Kokosblütennektar wiederum kann man Sirup, Zucker und Essig herstellen. Die Fachzeitschrift "Lebensmittel Praxis" (Ausgabe 16/2017) gibt einen Überblick:

Kokoschips: Hierfür wird Kokosfleisch grob geraspelt, geröstet und je nach Hersteller mit Zucker geschmacklich verfeinert. Die Chips schmecken pur, im Müsli oder Obstsalat oder auch als Topping auf einer exotischen Suppe.

Kokosmehl: Die Masse, die bei der Herstellung von Kokosöl zurückbleibt, nennt man Presskuchen. Diese Kokosmasse wird fein gemahlen. Das so gewonnene Mehl enthält im Vergleich zum Weizenvollkornmehl dreimal so viel Ballaststoffe, deutlich mehr Fett und Eiweiß, aber erheblich weniger Kohlenhydrate. Da Kokosmehl kein Gluten enthält, können es auch Personen mit einer Zöliakie verwenden.

Kokosmus: Kokosmus hat je nach Temperatur eine unterschiedliche Konsistenz. Bei Temperaturen unter 24 Grad ist es fest, bei wärmeren Temperaturen wird es cremig. Deshalb sollte man es bei Zimmertemperatur und nicht im Kühlschrank lagern. Das Mus schmeckt als Brotaufstrich, im Müsli oder im Gebäck.

Kokosblütenessig: Dieses recht neue Produkt wird aus dem Nektar hergestellt, es hat eine spritzige Säure und wird zum Würzen verwendet.

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