Gegen überdehnte Bänder

Muskulatur gezielt trainieren und stärken

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Schmerzhafter Fehltritt: Gut trainierte Sprunggelenke schützen vor Sportverletzungen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Die meisten kennen es: Ein falscher Schritt und der Fuß ist umgeknickt. Das kann schmerzhaft sein. Wer seine Sprunggelenke jedoch regelmäßig trainiert, lässt es erst gar nicht dazu kommen.

Baierbrunn (dpa/tmn) - Ob beim Basketball, Tanzen oder Spazieren gehen: Überdehnungen der Außenbänder gehören zu den häufigsten Verletzungen, heißt es in der "Apotheken Umschau" (Ausgabe B6/2019). Der wirksamste Schutz dagegen: Ein gut trainiertes Sprunggelenk.

Übungen dafür lassen sich gut in den Alltag integrieren - beispielsweise beim Zähneputzen. Einfach auf ein Bein stellen und nach zwei Minuten das Bein wechseln. So wird der Gleichgewichtssinn geschult und die Muskulatur gestärkt.

Wer viel im Büro sitzt, trainiert seine Waden- und Schienbeinmuskulatur, indem er beide Fußspitzen abwechselnd zum Körper hinzieht und wegdrückt. Alternativ einfach beim Treppensteigen ganz bewusst die Zehenspitzen und Fersen abwechselnd heben und senken.

Wer bereits häufiger umgeknickt ist, kann sich mit Bandagen schützen: Diese können helfen, das Risiko für Überdehnungen zu minimieren. Das richtige Schuhwerk spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Gut sitzende Schuhe mit einem hohen Schaft sorgen für zusätzliche Stabilität - gerade bei Sportarten, die die Bänder besonders beanspruchen. Und vor dem eigentlichen Sportprogramm aus ausführliche Aufwärmen nicht vergessen, um die Muskeln zu dehnen.

Wer doch mal umknickt, reagiert am besten sofort: Unnötige Bewegungen vermeiden, den Fuß hochlegen, kühlen und mit einem Kompressionsverband Schwellungen und Einblutungen vorbeugen.

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