Facebook-Aufruf

Nach Solariumsbesuch: So sieht dieses junge Model nicht mehr aus

Sie ist Model und Schönheitskönigin – ihr Körper ist ihr Kapital. Doch die Sucht nach dem perfekten Aussehen hat nun einen hohen Preis gefordert.

Zweimal die Woche für zwölf Minuten – für Ella Ravenscroft waren ihre regelmäßigen Besuche im Solarium selbstverständlich. Schließlich ist die 20-Jährige ein gefragtes Model und ist sogar schon mal zur "Miss Teen Galaxy England" gekürt worden. Eine makellose, gebräunte Haut war daher ein Muss in ihrem Beruf.

Schönheitskönigin Ella Ravenscroft: Erhöhtes Risiko für Hautkrebs nach Solariumsbesuch

Doch genau dieser Beauty-Wahn ist der jungen Britin nun zum Verhängnis geworden: Ihr mussten vier Muttermale am Körper herausgeschnitten werden – erhöhtes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Nun hat sie am Bauch, am Rücken und zwischen den Brüsten tiefe Narben, die sie wohl immer an ihre Solarium-Sucht erinnern werden.

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Doch anfangs zögerte sie – schließlich hatte die schöne Blondine Angst, dass ihre junge Modelkarriere damit zu Ende sei. "Ich habe gerade erst meinen Modelvertrag unterschrieben und hatte große Angst, dass ich deswegen Probleme bekommen würde", verriet sie gegenüber Manchester Evening News. "Aber dann ist mir klar geworden, dass ich die Muttermale entfernen lassen muss, wenn ich nicht mit Hautkrebs enden möchte."

Tragisch: Das haben 13 Jahre Magersucht mit einer jungen Frau angestellt.

20-jährige Britin will andere vor Solarien und deren gesundheitliche Folgen warnen

Wenn Ravenscroft jetzt an die Zeit ihrer unzähligen Solariumsbesuche zurückdenkt, kann sie nur den Kopf schütteln. Für sie käme das nie mehr infrage, stattdessen greife sie nun lieber zu Selbstbräuner in Form von Cremes. Auch auf Facebook hat die 20-Jährige vor kurzem einen Aufruf gestartet, um öffentlich auf die Gefahr von künstlicher UV-Strahlung aufmerksam zu machen:

"Leute, das ist der Grund, warum es unheimlich wichtig ist, NICHT ins Solarium zu gehen. Ich hatte zwei kleine Muttermale am Bauch und durch die Sonnenbank sind sie immer größer geworden. Ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas passieren würde", schreibt sie zu den Fotos ihrer Narben auf Facebook und appelliert an ihre Follower. "Wenn Eure Muttermale jucken oder wachsen, geht bitte zum Arzt und lasst sie checken."

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jp

Achtung: Diese vier Erreger können Krebs auslösen

Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich.
Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich. © picture-alliance/ dpa/ dpaweb
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. 
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen.   © pixabay
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken.
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken. © pixabay
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll.
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll. © pixabay/jrvalverde

Rubriklistenbild: © Facebook/Ella Ravenscroft (Screenshot)

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