Nano-Welt

Faszinierende Fotos! Zellen im XXL-Format

Nano-Momente 2014
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„Wenn Hennen rennen!“: Es sieht aus wie ein zerzaustes Hühnchen, das von einem Windstoß an die Wand gepresst wird: Das arg mitgenommene Federvieh ist in Wirklichkeit eine Bindegewebszelle, die sich auf der faserigen Oberfläche von Alginat – einer aus Algen gewonnenen Substanz – verankert hat. Mit ihrer Aufnahme „Wenn Hennen rennen“ haben Saarbrücker und Marburger Forscher um Professor Marc Schneider den mit 1.000 Euro dotierten ersten Preis im bundesweiten Fotowettbewerb „Nano-Momente“ gewonnen.
Nano-Momente 2014
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„Monsterparty“: Das Foto zeigt eine Rastertransmissionselektronenmikroskopie-Aufnahme von Darmkrebszellen mit Silika-Partikeln.
Nano-Momente 2014
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„Korallen“: Die rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt Bronchialkrebszelle der Lungenzelllinie Calu-3. Sie ist als blaue, teppichartige Struktur abgebildet und von unzähligen Härchen, so genannten Mikrovilli, bedeckt. Um die Strukturen hervorzuheben wurde die Aufnahme nachträglich koloriert.
Nano-Momente 2014
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„Knochenkugel“: Der Sphäroid besteht aus 10.000 menschlichen Knochenzellen.
Nano-Momente 2014
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"Nano-Maiskolben": Zylinderförmiger Partikel im Mikrometermaßstab aufgebaut aus Nanopartikel

Wer hätte das gedacht, dass eine Bindegewebszelle auf Algen so lustig aussehen kann? Fotos aus der Wissenschaft geben faszinierende Einblicke in eine sonst völlig unsichtbare Welt.

Auf den wissenschaftlichen Aufnahmen sind Bindegewebs-, Darmkrebs- oder Knochenzellen zu sehen. In Wirklichkeit sind die Strukturen winzig, mikroskopisch klein.

Um die Schönheit des Nanokosmos sichtbar zu machen, hat der Deutsche Verband Nanotechnologie e. V. und das saarländische Netzwerk cc-NanoBioNet e. V. einen Fotowettbewerb ins Leben gerufen. 

Mit ihrer Aufnahme „Wenn Hennen rennen“ haben Saarbrücker und Marburger Forscher um Professor Marc Schneider den mit 1.000 Euro dotierten ersten Preis im bundesweiten Fotowettbewerb „Nano-Momente 2014“ gewonnen. Den mit 500 Euro dotierten zweiten Platz belegte das Bild „Korallen“ der Arbeitsgruppe des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) um Professor Claus-Michael Lehr.

ml

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