Süßmolkepulver oder Früchte

Produkte "ohne Zuckerzusatz" enthalten trotzdem oft Zucker

+
Vorgegebene Mengenangaben: Oft müssen Verbraucher selbst ausrechnen, wie viel Zucker die Chipstüte oder Limoflasche enthält. Foto: Gero Breloer

Das ist ein Problem: Manchmal lässt sich schwer erkennen, wie viel Zucker tatsächlich in einem Produkt steckt. Selbst die Zutatenliste ist oft nicht eindeutig.

Düsseldorf (dpa/tmn) - "Ohne Zuckerzusatz" oder "ungesüßt" - das klingt gesund. Manche halten ein so beworbenes Produkt gar für zuckerfrei. Es enthält aber häufig dennoch Zucker, erklärt die Verbraucherzentrale.

Er stammt zum Beispiel aus Süßmolkepulver oder Früchten und ist schwer zu erkennen, weil in der Zutatenliste das Wort Zucker meist gar nicht auftaucht. Ernährungsbewusste müssen also ganz genau hinschauen.

Aufpassen muss man auch bei den Mengenangaben. Auf vielen Verpackungen ist der Zuckergehalt pro Portion angegeben. Das Problem: Wie groß eine Portion ist, legt der Hersteller fest. Sie entspricht nicht immer der Packungsgröße. Der Kunde muss also selbst ausrechnen, wie viel Zucker die Chipstüte oder Limoflasche enthält.

Insfos zu Zucker der Verbraucherzentralen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Frau hat rätselhafte Augeninfektion - aus pikantem Grund

Erst bekommt eine Frau ein schwarzes Auge, dann stirbt ein Hund in den eigenen vier Wänden. Der Grund ist seltsam, schockierend – und lebensgefährlich zugleich.
Frau hat rätselhafte Augeninfektion - aus pikantem Grund

Weichmacher, Mineralöle & Co.: So sehr schaden Ihnen Kokosprodukte

Kokosöl und -wasser werden von Promis und Fitnessgurus mega-gehypt. Doch jetzt kommt heraus: Viele Produkte weisen laut Ökotest bedenkliche Schadstoffe auf.
Weichmacher, Mineralöle & Co.: So sehr schaden Ihnen Kokosprodukte

Erkältungsratgeber: Gut vorbeugen, Turbo-Tipps und Hausmittel

Eine Erkältung ist nervig und kann manchmal sehr lange dauern. Welche Tipps gegen fiese Viren helfen und ob pflanzliche Medikamente was bringen, erfahren Sie hier.
Erkältungsratgeber: Gut vorbeugen, Turbo-Tipps und Hausmittel

Liegt Homosexualität doch in den Genen? Studie will Beweis haben

Sind die Gene doch verantwortlich für Homosexualität? Das behauptet jetzt zumindest eine neue Studie. Ihre Erkenntnisse sorgen für Staunen.
Liegt Homosexualität doch in den Genen? Studie will Beweis haben

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.