Neurologie

Psyche und Magen-Darm: Wie das zusammenhängt

Zwei junge Frauen sitzen am Sitz, trinken Orangensaft und halten Essstäbchen in der Hand. Vor ihnen stehen Suppenschüsseln (Symbolbild)
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Ein gesunder Darm hat positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und umgekehrt (Symbolbild)

Magen-Darm-Probleme können seelische Ursachen haben. Auch was im Bauch passiert, hat Einfluss auf die Psyche. Ein Experte erklärt die Zusammenhänge.

Baierbrunn – „Das schlägt mir auf den Magen“, sagt ein Sprichwort. Stress kann tatsächlich die Verdauung beeinflussen. Starke Emotionen werden immer auch körperlich empfunden, „vor allem im Magen-Darm-Bereich“, sagt der Schweizer Psychiater und Neurowissenschaftler Gregor Hasler.

Über Nerven und Hormone könne, laut Hasler, das Gehirn in stressigen Momenten die Durchblutung im Magen-Darm-Trakt drosseln. Damit haben andere Muskeln mehr Energie zur Verfügung. „Das kann hilfreich sein, zum Beispiel wenn man schnell flüchten muss.“ Eine wichtige Rolle spielt dabei das Stresshormon Cortisol. Sei man aber dauernd gestresst, werden Magen und arm ständig zu wenig durchblutet. Die Folge ist eine gestörte Verdauung. Tipps, die das Wohlbefinden fördern, kennt 24vita.de*. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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