Bewegung hilft

Rückenschmerzen: Trotz Bandscheibenvorfall aktiv bleiben

Autsch! Rückenschmerzen können von einem Bandscheibenvorfall herrühren - wichtig ist es dann, trotzdem aktiv zu bleiben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Autsch! Rückenschmerzen können von einem Bandscheibenvorfall herrühren - wichtig ist es dann, trotzdem aktiv zu bleiben. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Rückenschmerzen kennt fast jeder. Ursache kann ein Bandscheibenvorfall sein. Was dann?

Köln (dpa/tmn) – Wo genau Rückenschmerzen herkommen, ist oft unklar. Strahlen sie ins Bein und bis in den Fuß aus, kann ein Bandscheibenvorfall schuld sein. Auch wenn das unangenehm ist, lassen die Beschwerden oft innerhalb von sechs Wochen von selbst nach, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf Gesundheitsinformation.de.

Vermutlich hilft sich der Körper selbst, indem er einen Teil des Gewebes, das beim Vorfall ausgetreten ist, beseitigt oder verschiebt. Schmerzlindernde Behandlungen können helfen. Wichtig ist, so aktiv wie möglich zu bleiben. Der Arzt wird den Rückenschmerz-Patienten erst einmal befragen und körperlich untersuchen. Aufwendige Verfahren wie eine Kernspintomographie bringen unter Umständen nur vermeintliche Ursachen ans Licht, die zu Fehlbehandlungen führen könnten.

Anders sieht es aus, wenn starke Schmerzen länger als sechs Wochen anhalten. Kommt es außerdem zu Lähmungserscheinungen oder Gefühlsstörungen im Gesäßbereich, können die Nerven geschädigt sein. Ebenso wie bei einer gestörten Blasen- oder Darmfunktion muss das sofort behandelt und gegebenenfalls operiert werden.

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