Seit 25 Jahren

Studie enthüllt: Unser IQ fällt rasant ab - Ärzte schlagen Alarm

Der IQ soll in den Industrieländern in den letzten 25 Jahren rapide gesunken sein.
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Der IQ soll in den Industrieländern in den letzten 25 Jahren rapide gesunken sein.

Die Menschen in den Industrieländern werden immer dümmer – das ergab jetzt eine besorgniserregende Studie britischer Forscher. Der Grund ist haarsträubend.

Das Ergebnis ist alarmierend: Forscher vom Ulster Institut für Sozialforschung wollen ergeben haben, dass sich unser Intelligenzquotient im Sinkflug befindet. Angeblich soll das Team um den englischen Forscher Edward Dutton herausgefunden haben, dass der IQ in vielen westlichen Nationen alle zehn Jahre um etwa zwei Punkte gesunken sei.

IQ in westlichen Ländern seit 25 Jahren im Sinkflug: Sind die Gene schuld?

Für ihr Ergebnis haben Dutton & Co. über 25 Jahre die Daten von Isländern untersucht. Dabei sei aufgefallen: "Bis Mitte der 1990er stieg der IQ stetig an und seither nimmt er nur noch ab", erklärte Dutton in einer Dokumentation des Fernsehsenders Arte.

Doch im Gegensatz zur Dokumentation gibt er nicht Umwelthormonen wie Pestiziden oder Weichmachern in Plastik die Schuld. Stattdessen beschreibt er in einer kürzlich erschienen Studie, die im Fachmagazin "Evolutionary Psychological Science" veröffentlicht wurde, dass die Gründe genetischer Natur seien.

Auch interessant: Wer dieses Merkmal besitzt, überlebt Brustkrebs seltener.

So soll sich bei Duttons Forschungen herausgestellt haben, dass der Prozentanteil der Menschen, die eine genetische Veranlagung für eine hohe Intelligenz mitbringen, in den vergangenen drei Generationen gesunken sei.

Lesen Sie auch: Liegt Homosexualität in den Genen? Forscher wollen Beweis gefunden haben.

Sind die Gene schuld? Hier erfahren Sie zudem, warum so viele Nichtraucher dennoch an Lungenkrebs erkranken.

jp

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