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"Wasser zum essen": So soll die Volumetrics-Diät Kilos schmelzen lassen

Sie lieben Erdbeeren und anderes wasserhaltiges Obst wie Wassermelone und möchten abnehmen? Dann könnte die Volumetrics-Diät etwas für Sie sein.
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Sie lieben Erdbeeren und anderes wasserhaltiges Obst wie Wassermelone und möchten abnehmen? Dann könnte die Volumetrics-Diät etwas für Sie sein.

Der Sommer beginnt und Sie kämpfen mit lästigem Bauchspeck? Die Volumetrics-Diät soll Abhilfe schaffen durch kalorienarme Lebensmittel, die pappsatt machen.

  • Sie möchten abnehmen ohne zu hungern? Die Volumetrics-Diät verspricht Gewichtsverlust ohne Hungergefühl.
  • Das Geheimnis liegt in der Auswahl der Nahrungsmittel.
  • Wer sich nach Volumetrics ernährt, wählt häufiger Lebensmittel mit niedriger Kaloriendichte wie etwa Wassermelone oder Zucchini.

Einseitige Diäten bergen immer das Risiko, durch den Jojo-Effekt langfristig mehr Kilos auf die Waage zu bringen als vor der Diät. Doch es gibt Ernährungskonzepte, die langfristig durchaus Sinn ergeben und sogar Krankheiten wie Herzinfarkt und Bluthochdruck vorbeugen. Dazu zählt etwa die DASH*- oder die TLC-Diät*. Auch der Volumetrics-Diät wird positive Wirkung nachgesagt, wenn sie als Ernährungsumstellung und nicht als kurzfristige Diät umgesetzt wird. So soll die Ernährungsform Übergewicht reduzieren und vorbeugen, welches mit vielen Krankheiten wie Diabetes Typ 2 oder Krebs in Verbindung gebracht wird.

So funktioniert die Volumetrics-Diät

Entwickelt wurde das Volumetrics-Ernährungskonzept von der US-amerikanischen Ernährungswissenschaftlerin Barbara Rolls. Diese stellte in einer Studie fest, dass übergewichtige Frauen ungefähr dieselbe Menge Nahrung zu sich nahmen als normalgewichtige - rund 1,5 Kilo täglich. Der Unterschied lag in der Auswahl der Lebensmittel: Wo schlanke Frauen vermehrt Nahrungsmittel mit geringer Kaloriendichte zu sich nahmen, griffen übergewichtige Frauen lieber zu hochkalorischen Produkten. Mit diesem Wissen entwickelte Rolls die Volumetrics-Diät, bei welcher Produkte bevorzugt werden, die lange satt machen und dabei wenige Kalorien enthalten. So stehen etwa häufig wasserhaltiges Obst und Gemüse auf dem Speiseplan, weil Wasser den Magen füllt und ihn so auch vom Knurren abhält.

Die Volumetrics-Diät im Überblick:

  • Wasserreiche Lebensmittel mit geringer Kaloriendichte werden bevorzugt, wie etwa Blattsalat, Tomaten, Melonen, Kirschen, Erdbeeren, Gurke oder Zucchini. Auch Suppen, Eintöpfe und Fruchtspeisen zählen fitforfun zufolge zu den empfohlenen Volumetrics-Lebensmitteln, da sie viel Wasser, aber auch Ballaststoffe enthalten, die lange sättigen.
  • Vollkornprodukte, Bananen und andere ballaststoffreiche Lebensmittel sollten ebenfalls oft auf dem Teller landen.
  • Hochkalorische Lebensmittel wie Schokolade, Alkohol, Vollfettkäse, Pommes* oder salzige Knabbereien sollten dagegen gemieden werden. Auch Nüsse und Öle enthalten viele Kalorien, weshalb sie in Maßen konsumiert werden sollen.

Wer mit Vorliebe zu Lebensmitteln greift, die wenige Kalorien enthalten, kann viel essen ohne zuzunehmen - soweit die Theorie. Inwiefern die Volumetrics-Diät auf Dauer durchgehalten werden kann, darüber sind sich Ernährungswissenschaftler nicht ganz einig. Doch das Fehlen von Verboten macht diese Diät zu einer Ernährungsform, die ausgewogen und damit als empfehlenswert einzustufen ist.

Weiterlesen: Überraschend: Was unser Körpergewicht wirklich bestimmt - mehr, als nur Sport und Ernährung.

jg 

So gesund ist die Mittelmeerdiät

Wer sich nach der Mittelmeerdiät ernährt, setzt auch auf pflanzliche Fette. Ein Klassiker ist Olivenöl. Foto: Christin Klose
Wer sich nach der Mittelmeerdiät ernährt, setzt auch auf pflanzliche Fette. Ein Klassiker ist Olivenöl. Foto: Christin Klose © Christin Klose
Gabriele Janthur ist Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW. Foto: Verbraucherzentrale NRW
Gabriele Janthur ist Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale NRW. Foto: Verbraucherzentrale NRW © Verbraucherzentrale NRW
Margret Morlo ist Diätassistentin und Redakteurin beim Verband für Ernährung und Diätetik (VFED). Foto: Margret Morlo
Margret Morlo ist Diätassistentin und Redakteurin beim Verband für Ernährung und Diätetik (VFED). Foto: Margret Morlo © Margret Morlo
Gegrillter Fisch ist ein Klassiker der Mittelmeerküche. Dazu kann man zum Beispiel einen frischen Salat kombinieren. Foto: Manuela Rüther
Gegrillter Fisch ist ein Klassiker der Mittelmeerküche. Dazu kann man zum Beispiel einen frischen Salat kombinieren. Foto: Manuela Rüther © Manuela Rüther
Zur Mittelmeerküche gehören auch Nudeln, keine Frage. In einem Auflauf lassen sie sich gut mit Gemüse kombinieren. Foto: Manuela Rüther
Zur Mittelmeerküche gehören auch Nudeln, keine Frage. In einem Auflauf lassen sie sich gut mit Gemüse kombinieren. Foto: Manuela Rüther © Manuela Rüther

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