Risiko auf Reisen und im Job

Wann Erwachsene sich besser gegen Hepatitis B impfen lassen

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Pikst kurz ein wenig, kann aber Leben retten. Den Impfschutz gegen Hepatitis B sollten auch Menschen in Risikogruppen und Reisende überprüfen. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Nicht nur Kinder, auch Erwachsene sollten den Impfschutz gegen Hepatitis B in Anspruch nehmen. Besonders Menschen in Risikogruppen und Reisenden raten Experten, ihren Impfstatus zu prüfen.

Köln (dpa/tmn) - Die Impfung gegen Hepatitis B gehört bei Babys beziehungsweise Kleinkindern zum Standardprogramm. Erwachsene sollten sich unter Umständen aber ebenfalls impfen lassen oder ihren Impfschutz überprüfen.

Das gilt immer dann, wenn sie zu einer der Risikogruppen für die Infektionskrankheit gehören. Darauf weist das IQWIG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) auf der Seite Gesundheitsinformation.de hin.

Häufigster Übertragungsweg für Hepatitis B ist ungeschützter Geschlechtsverkehr. Wer als Mann Sex mit Männern hat oder generell häufig seine Sexualpartner wechselt, sollte deshalb geimpft sein. Gleiches gilt zum Beispiel für Polizisten und Ersthelfer oder für Menschen, die mit jemandem zusammenleben, der mit Hepatitis B infiziert ist. Das Centrum für Reisemedizin (CRM) empfiehlt eine Impfung außerdem Touristen, die sich länger in Asien, Afrika und Lateinamerika aufhalten.

Hepatitis B ist eine von mehreren Varianten der Leberentzündung. Bei Erwachsenen heilt die Krankheit in der Regel von alleine und ohne langfristige Folgen. Bei einigen Menschen kann sich jedoch eine chronische Infektion bilden, die wiederum zu ernsthaften Komplikationen wie einer Leberzirrhose führen kann. Säuglinge, die sich während oder nach der Geburt bei ihrer Mutter mit Hepatitis B anstecken, entwickeln fast immer eine chronische Infektion.

Artikel zu Hepatitis B auf Gesundheitsinformation.de

CRM-Flyer zu Reiseimpfungen (PDF)

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