Gefährlicher Trend

Warum immer mehr junge Menschen Darmkrebs bekommen - So beugen Sie vor

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Welche Rolle spielt Fast Food bei der Entstehung von Darmkrebs?

Eine neue Studie kommt zu einem erschreckendem Ergebnis: Immer mehr Menschen unter 50 entwickeln Darmkrebs. Der Grund dafür liegt für viele Forscher auf der Hand.

Eine groß angelegte Studie, die die Daten von mehr als 143 Millionen Menschen aus 20 europäischen Ländern umfasst, lässt keinen Zweifel offen: Die Zahl der Darmkrebs-Patienten, die jünger als 50 Jahre als sind, ist gestiegen. Diese Erkenntnis eines europäischen Forscherteams beschäftigt Mediziner weltweit - und damit einher geht die Frage: Warum erkranken immer mehr jüngere Menschen?

Darmkrebs vorbeugen mit der richtigen Ernährung

Experten diskutieren unter anderem den veränderten Lebensstil der Menschheit: Übergewicht nimmt zu, stark verarbeitete Lebensmittel wie Fertigprodukte landen weit häufiger auf den Tellern, als noch vor 50 Jahren. Auch häufiges Essen von Fast Food, das wenige Ballaststoffe enthält, steht im Verdacht, Darmkrebs zu fördern. Durch Studien untermauert sind diese Vermutungen allerdings (noch) nicht.

Jedoch gibt der Krebsinformationsdienst unmissverständliche Hinweise, die das Darmkrebsrisiko senken sollen - dabei spielt die Ernährung eine maßgebliche Rolle:

  • Vermeiden Sie Übergewicht.
  • Essen Sie täglich Ballaststoffe, die unter anderem in Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide stecken.
  • Trinken Sie wenig Alkohol.
  • Essen Sie wenig Wurst und rotes Fleisch.
  • Bewegen Sie sich so oft wie möglich.
  • Hören Sie auf zu Rauchen.

Das könnte Sie auch interessierenDiese Ursache steckt hinter vier häufigen Krebserkrankungen.

Darmkrebs-Screening erst ab 50?

Darmkrebs ist dem Krebsinformationsdienst zufolge die dritthäufigste Tumorerkrankung in Deutschland. Doch es gibt auch gute Neuigkeiten, wie die Bild berichtete: Die Zahl der älteren Patienten ist gesunken. Ernährungswissenschaftler Michael Hoffmeister vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg hat dafür eine simple Erklärung: "Das Darmkrebs-Screening, das in vielen Ländern für ältere Erwachsene etabliert ist, spielt bei diesem Rückgang eine große Rolle." zitiert ihn die Bild.

Video: Darmkrebs - so minimieren Sie Ihr Risiko

Dabei werden anhand von Stuhlproben und Darmspielgelungen etwaige Krebsvorstufen erkannt und entfernt. In Deutschland rufen die Krankenkassen ihre Versicherten ab einem Alter von 50 Jahren auf, ein Darmkrebs-Screening beim Facharzt machen zu lassen, wie das Bundesgesundheitsministerium informiert. Eine frühere Untersuchung wird vor allem denjenigen empfohlen, die Darmkrebsfälle in der Familie hatten.

Zur Studie

Umfrage zum Thema

WeiterlesenDeutsches Krebs-Zentrum warnt vor diesen beiden Lebensmitteln.

jg

Achtung: Diese vier Erreger können Krebs auslösen

Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich.
Das Magenbakterium Helicobacter pylori soll das Risiko in sich bergen, an Magenkrebs zu erkranken. Das Pikante daran: Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung trägt es bereits in sich. Helicobacter soll Magengeschwüre begünstigen, welche sich dann zu Krebs ausweiten können. Allerdings ist eine Behandlung in den meisten Fällen mit einer Kombination aus Antibiotika und Magensäureblocker äußerst erfolgreich. © picture-alliance/ dpa/ dpaweb
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen. 
Hepatitis B fördert dagegen Leberentzündungen. Auch diese können sich zu Leberkrebs weiterentwickeln. Allerdings können Sie sich gegen diesen Hepatitis-Typ beim Hausarzt impfen lassen.   © pixabay
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken.
Gegen Hepatitis C unglücklicherweise (noch) nicht. Die aggressiven Erreger gelten sogar als die zweithäufigste Ursache für Leberkrebs. Etwa 8.500 Menschen sollen jährlich daran erkranken. © pixabay
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll.
Humane Papillomviren (HPV) sind meist ungefährlich - doch es gibt zwei Arten davon, die krebserregend wirken und Gebärmutterhalskrebs auslösen sollen. Zudem stehen sie im Verdacht, Anal- oder Peniskrebs zu begünstigen. Allerdings gibt es auch hier eine sehr effektive Schutzimpfung, die gegen alle HPV-Typen helfen soll. © pixabay/jrvalverde

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