Nur ein Schnupfen?

Was hinter einer verstopfen Nase stecken kann

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Bei einer Erkältung sollte die Nase in der Regel nach einer Woche wieder frei sein. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Die Nase juckt und man bekommt schlecht Luft: Wenn der Schnupfen einfach nicht aufhört, ist daran oft nicht nur eine Erkältung schuld.

Berlin (dpa/tmn) - Gegen eine verstopfte Nase bei einer Erkältung hilft es meist, viel zu trinken und die Nasenschleimhaut mit Sprays feucht zu halten. So sollte die Nase nach etwa einer Woche wieder frei sein, erklärt die "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 15. Dezember 2019).

Geht der Schnupfen nach dieser Zeit nicht weg, kommen auch andere Ursachen infrage. Zum Beispiel reizen Staub, Qualm, Parfüm oder trockene Luft die Schleimhaut in der Nase. Außerdem kann Schnupfen als unerwünschte Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftreten.

Bleibt die Nase längerfristig verstopft, sind möglicherweise auch gutartigen Wucherungen, sogenannten Polypen, schuld daran. Weiter verhindern eine verkrümmte Nasenscheidewand oder entzündete Rachenmandeln eine freie Atmung durch die Nase. Wer dann lange Zeit ständig durch den Mund atmet, riskiert, dass sich Rachen, Kehlkopf oder der Bronchialbereich entzünden.

In diesen Fällen helfen die gängigen Mittel gegen einen Schnupfen nicht. Um die tatsächlichen Ursachen zu finden, sollten Betroffene daher einen Arzt aufsuchen.

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